Hamburger SV: Fiete Arp wird sich den Bayern anschliessen

Jann-Fiete Arp

Fiete Arp im DFB-Pokal-Achtelfinale gegen den 1.FC Nürnberg (Foto: Hamburger SV)

Dass sich Hamburgs Stürmer Fiete Arp zum Team des Rekordmeisters Bayern München gesellen würde, das pfeifen mittlerweile nicht nur mehr die Spatzen vom Volksparkstadion. Seit 2018 sind die Münchener an dem im Januar 19 Jahre alt gewordenen Talent interessiert. Die Frage war nur, wann ist es denn soweit? Der HSV stieg im Sommer bekanntlich erstmals seit Gründung der 1. Bundesliga aus dieser ins Unterhaus ab. Arp wollte infolge dem gefallenen Liga-Dinosaurier zum Wiederaufstieg verhelfen und einen Abschied in Richtung eines größeren Klubs zunächst verschieben. Mittlerweile befindet man sich als Tabellenführer auf gutem Weg und hat auch das DFB-Pokal-Achtelfinale gegen den 1.FC Nürnberg gewonnen. Nun bestätigte neben dem FC Bayern selbst auch der Sportvorstand des Hamburger SV Ralf Becker auf der offiziellen Website den Transfer: „Die Verhandlungen mit Bayern München waren konstruktiv und fair. Der Abstieg hat Fiete sehr getroffen. Er wollte dann unbedingt erst einmal hierbleiben und mithelfen, dass wir wieder aufsteigen. Diesem Ziel ordnet er alles unter, daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern.“

Wechselzeitpunkt Entscheidung des Spielers

Fiete Arp kann demnach jetzt im Sommer 2019 oder in der darauffolgenden Saison 2020 zu Bayern wechseln. Er entscheidet es selbst, womöglich abhängig von der Ligazugehörigkeit des HSVs. Als Ablösesumme kursieren drei Millionen Euro, die sich erfolgsabhängig auf fünf Millionen erhöhen. Der junge Spieler gewann 2017 die goldene Fritz-Walter-Medaille im Bereich unter 17 Jahren, die ihn als herausragendes Nachwuchstalent ausweist. Er ist zudem der jüngste Bundesliga-Torschütze in der Geschichte seines Vereins. Im Alter von 10 Jahren kam er vom SV Wahlstedt dorthin. Als Jugendnationalspieler durchlief er die DFB-Teams und nimmt mit Guido Streichbiers U19 an der EM-Qualifikation teil. Bisher hatte er dort drei Einsätze und erzielte dabei ein Tor. In der zweiten Bundesliga hat er diese Saison noch kein Tor erzielt und pendelt häufig zwischen Bank und Spielfeld (1 Vorlage). Zudem wurde er von seinen Trainern Christian Titz, Hannes Wolf und Steffen Weiß  je dreimal im Pokal sowie der 2. Mannschaft eingesetzt.