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Eintracht Frankfurt: Spielt Luka Jovic nur noch bis Sommer mit dem Adler auf dem Trikot?

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Luka Jovic

Luka Jovic beim WM-Spiel Serbien gegen Brasilien 2018 (Foto: Oleg Bkhambri / Wikimedia Commons)

Als Luka Jovic im Sommer 2017 für 200.000 € von Benfica Lissabon zu Eintracht Frankfurt für zwei Jahre ausgeliehen wurde, ahnte die Sportabteilung, dass dies ein guter Transfer für die Hessen sein könnte. Eine Kaufoption im Vertrag des Serben ist auf circa 12 Millionen € beziffert und wäre Vereinsrekord, so sie denn gezogen wird. Sport-Vorstand Fredi Bobic beabsichtigt dies, schätzt trotzdem die Chancen auf einen langfristigen Verbleib des Spitzenstürmers gering ein. Im Sommer kam bereits ein Wechsel zu Meister Bayern München ins Gespräch, nun munkelt man Real Madrid sei aufmerksam geworden. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtete, dass Jovics Beraterfirma Lian Sports mit dem FC Barcelona verhandelt habe. Kämen die beiden Parteien zur Übereinkunft, kann die Frankfurter Eintracht nur noch auf eine hohe Ablöse hoffen. Diese könnte sich im Bereich von 40 Millionen € bewegen.

Ob Barcelona oder Madrid – Hauptsache Spanien  Barca  

Kein Wunder, dass der 21-jährige serbische Nationalspieler auch außerhalb der Bundesliga begeistert. Seit seiner Ankunft in Hessen hat er 28 Tore und 6 Vorlagen in den Wettbewerben vorzuweisen. Im Sommer 2018 gehörte er Serbiens WM-Kader an (Foto oben), spielte aber nur eine Minute gegen Brasilien. In der Nations League war er kurz gegen Montenegro im Einsatz, weilte ansonsten bei der U21. Nach kurzer Zeit in Frankfurt kam Luka Jovic unter dem ehemaligen Trainer Nico Kovac zu regelmäßigen Einsätzen, auch wenn er im Pokalfinale gegen Bayern auf der Bank saß. Seit Adi Hütter die Übungsleitung übernommen hat, ist es vollends Zeit, ein Loblied auf den Stürmer zu singen. Mit vierzehn Toren führt er die Torschützenliste derzeit an. Alleine fünf Treffer gelangen ihm dabei gegen Fortuna Düsseldorf beim 7:1 im Oktober. Sagenhaft ist insbesondere die technische Ausführung der Torschüsse, die komplette Versiertheit belegen. Deswegen bekam er für zwei Treffer die Medaille für das Tor des Monats zugesprochen. Seit einigen Spielen bewegt sich Jovic mehr auf der Position hinter den Spitzen Sebastien Haller und Ante Rebic, mit denen er ein „magisches Dreieck“ bildet. So sehr ihn die Eintracht-Fans ins Herz geschlossen haben, den Weg zu Mannschaftskollegen wie Messi, Suarez und Dembélé würde ihm das Management nicht verwehren.

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Bundesliga

Gleich ein Trio aus Frankreich für die Eintracht?

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Hatem Ben Arfa gilt als nicht ganz einfacher Charakter. © imago images / PanoramiC

Nach den Verkäufen von Luka Jovic (Real Madrid) und Sebastien Haller (West Ham United) benötigt Eintracht Frankfurt hochkarätigen Ersatz für den Angriff. Wenig überraschend, dass deshalb und aufgrund der prall gefüllten Kassen der SGE derzeit die Spekulationen ins Kraut schießen – und das derzeit vor allem mit einem Fokus auf Frankreich.

Mit Ludovic Ajorque von Racing Straßburg soll die Eintracht einen Stürmer im Blickfeld haben, der in der vergangenen Saison in 25 Spielen neun Tore erzielt hat. Ein konkretes Angebot haben die Hessen für den 1,97 Meter großen Ajorque indes noch nicht abgegeben.

Gerüchte um Laborde und Ben Arfa

Laut dem Portal „Foot Mercato“ befindet sich auch Gaëtan Laborde vom HSC Montpellier im Visier der Eintracht. Der ebenfalls 25-Jährige traf in der vergangenen Spielzeit elf Mal, besitzt aber ebenso wie Ajorque noch einen Vertrag bis 2022 und wäre dementsprechend nicht ganz günstig zu haben.

Ablösefrei wäre hingegen Hatem Ben Arfa, mit dem sich die SGE laut der „L’Equipe“ ebenso beschäftigen soll wie Borussia Mönchengladbach. Der 32-Jährige besitzt nach wie vor einen großen Namen, gilt allerdings als schwieriger Charakter und ist nach sieben Toren in 26 Spielen für Stade Rennes in der abgelaufenen Saison nicht von ungefähr seit 1. Juli vertragslos. Nachdem bei der Eintracht in der Vergangenheit schon mehrere als nicht einfach gehandelte Akteure wie allen voran Ante Rebic und Kevin-Prince Boateng zu Leistungsträgern avanciert sind, ist aber nicht ausgeschlossen, dass man sich tatsächlich konkret auch mit Ben Arfa auseinandersetzt.

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