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Skandinavien: Die neue Saison startet im März

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Niklas Bendtner

Rosenborg Trondheims Stürmer Niklas Bendtner gegen Sogndal (Foto: Bjørn Erik Pedersen / Wikimedia Commons)

Pünktlich zum Ende der Wintersportsaison werden die Skisprungschanzen geschlossen und die Fußballstadien in Skandinavien geöffnet. In Deutschland laufen die nordischen Ligen ein bisschen unter dem Radar. Wenn Teams in der Europa League aufeinandertreffen oder Talente in die deutschen Ligen wechseln, bekommen die Klubs etwas Aufmerksamkeit. Was tut sich zur neuen Saison?

 Eliteserien Bard Finne und Niklas Bendtner in Norwegens Eliteserien

Am Samstag, dem 30. März 15:30 Uhr startet die Saison mit der Partie Odds BK aus Skien gegen SK Brann Bergen. Der amtierende Meister und Pokalsieger Trondheim reist einen Tag darauf weit in den Norden nach Bodø. Der am nördlichsten gelegene Klub ist Tromsø IL, der mit einem Auswärtsspiel bei Ranheim IL in Trondheims Nachbarschaft loslegt. Neu in die erste Liga aufgestiegen ist Traditionsklub Viking Stavanger und der kleine Verein Mjøndalen IF, der nach einer Spielzeit 2015 wieder mal oben mitspielt – mit dem Ex-Lauterer Olivier Occéan.

Rosenborg Trondheim Der Titelkampf geht nur über Rosenborg Trondheim und seinen neuen Trainer Eirik Horneland. Vorgänger Rini Coolen hat nun die Leitung der Nachwuchsabteilung übernommen.  Mittlerweile viermal in Folgen ist das Spitzenteam vom Flakkfjord Erster geworden, aber in der Europa League scheiterte man jüngst in einer Gruppe mit Salzburg, Celtic Glasgow und Leipzig. Im Team tummeln sich bekannte Spieler, wie der ehemalige Wolsburger „Lord“ Niklas Bendtner, der eine 50-tägige Haftstrafe absitzt, weil er einen Taxifahrer in einer Auseinandersetzung verletzt hat. Seine Teamkollegen Tore Reginiussen (ehemals Schalke), Even Hovland (Nürnberg) und Vegar Eggen Hedenstad (Freiburg, Braunschweig, St. Pauli) haben sich in Deutschland auch einen Namen gemacht. Vor kurzem hat der Klub den in Braunschweig unglücklichen Gustav Valsvik verpflichtet. Trondheim wird zudem stets mit einer Rückkehr von Per Skjelbred in Verbindung gebracht, aber der Herthaner bleibt Berlin treu.

Molde FK Ein Gegner, der es mit dem Meister aufnehmen kann, ist Molde FK. Da Trainer Ole Gunnar Solskjaer bei Manchester United aushilft, vertritt ihn währenddessen Erling Moe. 2011, 2012 und 2014 schaffte es Molde, sich vor Trondheim zu schieben und den Titel abzugreifen. Es ist nur so, dass der Klub substantiell Leistungsträger verliert. Der junge Goalgetter Erling Haland hat Norwegen in Richtung Salzburg für 5 Millionen € verlassen.

Valerenga Oslo Norwegens schlafender Riese ist Hauptstadtklub Valerenga Oslo. Der Meister von 2005 legt ein bescheidenes Gebaren auf dem Transfermarkt an den Tag. Talente fördern ist die Devise. Trainer Ronny Deila, früher bei Celtic Glasgow, hat eine fast unüberschaubare Anzahl jugendlicher Kicker zur Verfügung. Allein, es fehlen Routiniers. Bard Finne (26, ehemals Heidenheim und 1. FC Köln) muss als Führungsspieler herhalten. Ein ernsthafter Titelkandidat ist Oslo noch nicht.

Allsvenskan Sebastian Larsson und Chinedu Obasi zurück in der Allsvenskan

Im Unterschied zu Norwegen ist die erste schwedische Liga viel ausgeglichener. Mit Ausnahme weniger kleiner Klubs scheint jeder jeden schlagen zu können. Ein Grund liegt in der gleichmäßigen Verteilung von Fernsehprämien. Alle bekommen ähnlich große Stücke vom Kuchen ab. So gab es sechs unterschiedliche Meister in den letzten zehn Jahren! Drei Klubs sind nun aufgestiegen. Helsingborgs IF ist mit Abwehrlegende Andreas Granqvist und dem Ex-Stuttgarter Alexander Farnerud der prominenteste. Falkenbergs IF hat schon von 2014 bis 2016 drei Jahre in der Oberklasse verbracht. Auch Neuling Athletic Eskilstuna hat die Saison 2017 oben mitgespielt.

AIK Solna AIK Solna aus der Hauptstadt Stockholm hat Malmö den Meistertitel in Schweden weggeschnappt. Der Titelträger eröffnet die Saison am Sonntag, 31. März gegen Östersunds FK. Für 4,5 Millionen € ist Nationalspieler Kristoffer Olsson Richtung Krasnodar in Russland weggewechselt. Zurückgekehrt ist dafür der Ex-Schalker Chinedu Obasi. Der Internationale Sebastian Larsson kam mit über 100 Länderspielen Erfahrung ablösefrei von Hull City. Und noch ein weiterer Bundesliga-Erfahrener fällt beim Champion auf: Tarik Elyounoussi. Der ehemalige Hoffenheimer hat sich vom Flügelspieler zum zentralen Mittelfeldmann gewandelt.

IFK Norrköping Der Meister von 2015 IFK Norrköping zählt sich zu den ärgsten Verfolgern. Wenn auch nicht so prominent besetzt, verfügt Trainer Jens Gustafsson über einen Kader mit haufenweise Potential. Neu-Nationaltorwart Isak Pettersson, der von Basel gekommene Alexander Fransson oder der Sohn von Schwedens Legende Henrik Larsson, Jordan, fallen ins Auge. Weiterhin sind da Finnlands junger Nationalstürmer Simon Skrabb und Christoffer Nyman, der bis vor kurzem für Braunschweig spielte.

Malmö FF Zlatan Ibrahimovics Heimatklub Malmö FF hätten die meisten als Favorit auf den Titel genannt. Supertalent Mattias Svanberg ist für 4 Millionen € nach Bologna gegangen. Aber von ihm abgesehen ist halb Europa hinter Malmös Nachwuchs her. Zum Beispiel haben auch die deutschen Klubs St. Pauli und Bielefeld ein Auge auf Verteidiger Franz Brorsson geworfen. Der hauseigene Trainer Uwe Rösler vertraut außerdem auf Leistungsträger wie den isländischen Nationalspieler Arnór Ingvi Traustasson und (immer noch) den ehemaligen Bremer Markus Rosenberg. Rasmus Bengtsson, früher bei Hertha BSC Berlin, und Oscar Lewicki, der einige Zeit in der Bayern-Jugend ausgebildet wurde, sind obendrein vor Ort. Übrigens ist Malmö bis ins Sechzehntelfinale der Europa League vorgedrungen. Gestern ging das Hinspiel gegen Chelsea London zu Hause mit 1:2 verloren.

Veikkausliiga Patrick Rakovsky und Pekka Lagerblom in der Veikkausliiga

Natürlich fällt hier die finnische Veikkausliiga nicht unter den Tisch. Es geht los am Samstag 6. April mit der Partie SJK Seinäjoki gegen Aufsteiger Helsinki IFK. Bei letzterem Verein erkennen deutsche Fußballfans vielleicht Njazi Kuqi wieder. Der baumlange Stürmer hat einige Zeit bei Carl Zeiss Jena, TuS Koblenz und Sonnenhof-Großaspach verbracht. Einige Klubs haben unterdessen mit ihren Kadern gründlich Frühjahrsputz betrieben und Teilen des bisherigen Personals den Laufpass gegeben. Schätzungsweise wird die kommende Saison unvorhersehbar, denn selbst der Titelverteidiger muss sich noch finden. Eine Chance für die Konkurrenz.

HJK Helsinki In den letzten zehn Jahren hat HJK Helsinki sich achtmal die Meistertrophäe gesichert. Nur Seinäjoki 2015 und Mariehamn 2016 von der Insel Åland funkten einmal dazwischen. Trainer Mika Lehkosuo steckt noch Arbeit in die Kaderplanung. Torschützenkönig Klauss war nur von Hoffenheim ausgeliehen, kehrte nach der Saison zurück und spielt nun leihweise für den Linzer ASK. Der ehemalige Schalker Anthony Annan wechselte ebenso aus Finnlands Hauptstadt weg zu Beitar Jerusalem. Also muss die Mannschaft um Kapitän und Nationalspieler Riku Riski noch personell verstärkt werden.

FC Inter Turku Der amtierende Pokalsieger FC Inter Turku könnte ein Wörtchen im Titelkampf mitreden. Neben dem ehemaligen Aalener Mika Ojala und Kapitän Timo Furuholm, einst bei Fortuna Düsseldorf am Ball, sind vielversprechende Neuzugänge hinzugekommen. Das Tor hütet Routinier Henrik Moisander, Zwillingsbruder von Bremens Niklas.

FC Lahti Der große Unbekannte der Liga ist FC Lahti. Neuer Trainer Sami Ristilä, 17 neue Spieler (!) und zahllose Abgänge erwecken die Frage: Was kann Jari Litmanens Heimatverein erreichen? Ein bekanntes Gesicht hütet jedenfalls nun das Tor. Patrick Rakovsky, früher beim 1. FC Nürnberg, versucht einen neuen Anlauf nach vielen Verletzungen. Um Urgestein Mikko Hauhia haben sich für die kommende Saison alte und neue Bekannte geschart. Pekka Lagerblom hängt nochmal eine Saison in seiner Heimat dran. In Bremen, Nürnberg, Köln, Frankfurt und Aachen erinnert man sich noch gerne an den Blondschopf.

Superliga Dänemark Dänemarks Fußball-Uhren ticken anders

Übrigens wer sich wundert, warum Dänemarks erste Liga nicht erwähnt wird: Die Saison läuft dort im „Fußballjahr“ von Juli bis März. Heute steht bereits der 22. Spieltag an. Der FC Kopenhagen führt dort mit 50 Punkten die Tabelle an, vor dem FC Midtjylland mit 47 Punkten.

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Bundesliga

BVB aussichtsreich im Rennen um Moise Kean?

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Bei der U21-EM glücklos, aber zwei Tore in drei A-Länderspielen: Moise Kean. © imago images / HochZwei/Syndication

Die Spekulationen um einen Wechsel von Sebastien Haller zu Borussia Dortmund waren nur von kurzer Dauer. Zwar hat der Franzose Eintracht Frankfurt inzwischen verlassen, allerdings in Richtung West Ham United. Daran, dass der BVB noch Ausschau noch einer Verstärkung für den Sturm sucht, ändert sich dadurch freilich nichts.

Weiterhin bzw. wieder in der Verlosung soll neben dem auch von Bayer Leverkusen umworbenen Patrick Schick (AS Rom) Mario Mandzukic sein, doch auch ein Mitspieler des Kroaten bei Juventus Turin hat offenbar das Interesse des BVB geweckt.

Vertragsgespräche mit Juventus bislang ohne Erfolg

Denn laut einem Bericht der „Gazzetta dello Sport“ soll die Borussia ihre Fühler nach Moise Kean ausgestreckt haben, dessen Vertrag beim italienischen Serienmeister 2020 ausläuft. Bislang sind Gespräche über eine Verlängerung gescheitert. Wohl auch deshalb, weil Kean eine Schlüsselrolle einnehmen möchte, die im Turiner Starensemble aber nur wenigen Akteuren wie Cristiano Ronaldo garantiert ist.

Nun überlegt man bei Juventus offenbar, den 19-Jährigen ein Jahr vor Vertragsende zu verkaufen, um einen ablösefreien Verlust zu vermeiden. Neben Dortmund gilt der FC Everton als Interessent, der indes anders als der BVB nicht mit der Champions League locken kann. Juventus soll zudem eine 35-Millionen-Euro Offerte aus Everton bereits abgelehnt haben. Dortmund soll derweil bereit sein, Juventus eine Rückkaufoption einzuräumen, worin ein wesentliches Argument liegen könnte.

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