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Eintracht Frankfurt: Djibril Sow im Visier?

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Djibril Sow hat sich zuletzt richtig gut entwickelt. © cristiano barni / Shutterstock.com

Nach der festen Verpflichtung von Filip Kostic, der bereits nach der ersten Saison einer zweijährigen Ausleihe endgültig per Option für sechs Millionen Euro vom Hamburger SV losgeeist wurde, hat Eintracht Frankfurt am Freitag den ersten echten Neuzugang für die neue Spielzeit bekannt gegeben. Wie zuvor schon durchgesickert war, konnte die SGE die TSG 1899 Hoffenheim im Werben um Dejan Joveljic ausstechen und das 19 Jahre alte Sturmtalent von Roter Stern Belgrad für fünf Jahre unter Vertrag nehmen.

Bis zu fünf Millionen Euro lässt sich die Eintracht die Verpflichtung des serbischen U21-Nationalstürmers kosten, der in die Fußstapfen seines für 60 Millionen Euro an Real Madrid verkauften Landsmannes Luka Jovic treten soll. „Dejan ist ein sehr guter Mittelstürmer, der aber auch über eine gewisse Variabilität verfügt und über die Flügel kommen kann. Natürlich ist er noch jung und wird lernen müssen. Aber wir sind sehr optimistisch, dass ihm die Eingewöhnung hier bei uns in Frankfurt leicht fällt“, freute sich Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic zum einem über den geglückten Transfer, war zugleich aber auch darum bemüht, die Erwartungen an den Youngster in Grenzen zu halten.

Sow vielfach umworben

Abgeschlossen sind die Transferaktivitäten der Eintracht damit freilich noch lange nicht. So laufen hinter den Kulissen weiterhin die Bemühungen, die bislang nur ausgeliehenen Kevin Trapp (Paris St. Germain), Sebastian Rode (Borussia Dortmund) und Martin Hinteregger (FC Augsburg) komplett zu verpflichten.

Darüber hinaus halten die Verantwortlichen um Bobic und Trainer Adi Hütter aber im In- und Ausland noch nach weiteren Verstärkungen die Augen offen. So berichtet das Schweizer Boulevard-Blatt „Blick“, dass es zwischen der Eintracht und den Young Boys Bern bereits Gespräche über einen Wechsel von Mittelfeldmann Djibril Sow gegeben haben soll. Für den 22-Jährigen, dessen erster Anlauf in Deutschland bei Borussia Mönchengladbach nicht von Erfolg geprägt war, der nun aber in der zurückliegenden Saison mit Bern nicht nur Meister wurde, sondern auch zum Schweizer Nationalspieler avancierte, sollen sich indes noch diverse weitere Vereine aus europäischen Top-Ligen interessieren, unter anderem der FC Bologna und Olympique Lyon.

Klar ist, dass Sow kein Schnäppchen wird. Zehn bis zwölf Millionen Euro Ablöse soll den Young Boys Bern vorschweben. Eine Summe, die die Eintracht nach dem Jovic-Transfer sicherlich stemmen könnte.

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Bundesliga

Verstärkt sich Schalke mit Matheus Pereira?

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Vergangene Saison auf Leihbasis beim 1. FC Nürnberg: Matheus Pereira. © imago images / Zink

Nachdem für Ozan Kabak (VfB Stuttgart) und Benito Raman (Fortuna Düsseldorf) jeweils eine zweistellige Millionenablöse investiert wurde, muss der FC Schalke 04 auf dem Transfermarkt erst einmal kleinere Brötchen backen – zumindest so lange bis die zum Verkauf stehenden Nabil Bentaleb, Yevhen Konoplyanka und Hamza Mendyl neue Klubs gefunden haben und den Gehaltsetat entlasten.

Klar ist, dass Schalke noch mehrere Verstärkungen sucht. Kommen sollen Neue noch für die linke Abwehrseite und den Angriff. Interesse sollen die Königsblauen laut der portgugieschen Sportzeitung „Record“ indes auch an Matheus Pereira haben, der zuletzt von Sporting Lissabon an den 1. FC Nürnberg verliehen war und der seine Qualitäten in der Bundesliga bereits nachgewiesen hat.

Ablöseforderung bei zehn Millionen Euro

Der 23 Jahre alte Brasilianer benötigte zwar beim Club etwas Anlaufzeit, war in der Rückrunde aber ein absoluter Leistungsträter und brachte es unter dem Strich in 19 Bundesliga-Spielen auf drei Tore und zwei Vorlagen.

Schalke soll einer von mehreren Interessenten für den flexibel einsetzbaren Offensivspieler sein und sogar schon ein Angebot über eine einjährige Ausleihe unterbreitet haben. Sporting Lissabon würde den exzellenten Techniker aber offenbar lieber verkaufen, wobei eine stattliche Ablöse von etwa zehn Millionen Euro im Raum steht. Offen, ob Schalke eine Verstärkung zu diesen Konditionen forciert.

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