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Dynamo Dresden: 1. FC Köln an Haris Duljevic dran?

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In Dresden wartet man gespannt auf weitere Neuzugänge. © Vitalii Vitleo / Shutterstock.com

Gut einen Monat vor dem Start in die neue Saison, deren Spielplan am Freitag von der DFL offiziell vorgestellt wird, läuft die Vorbereitung bei Dynamo Dresden auf Hochtouren. Mit dabei sind die bisherigen drei Neuzugänge Chris Löwe (Huddersfield Town), René Klingenburg (Preußen Münster) und Kevin Broll (SG Sonnenhof Großaspach). Bei diesem Trio an Verstärkungen wird es allerdings kaum bleiben.

So hat Geschäftsführer Ralf Minge noch weitere Neuzugänge in Aussicht gestellt und kein Geheimnis daraus gemacht, den zuletzt von Borussia Dortmund nur ausgeliehenen Dzenis Burnic unbedingt halten zu wollen. Darüber hinaus verriet Minge Bemühungen um einen zusätzlichen Stürmer, wobei der 58-Jährige aufgrund einer nicht einfachen Marktlage diesbezüglich gleichzeitig um Geduld bat.

Noch nicht perfekt ist unterdessen die wohl angedachte Verpflichtung des österreichischen U20-Nationalspielers Matthäus Taferner vom FC Wacker Innsbruck, der sich laut Medienberichten aus seiner Heimat gegen einen Verbleib in der Alpenrepublik und für die SGD entschieden haben soll. Taferner gilt als dribbelstarker Offensivspieler und weist somit zumindest grob ein ähnliches Profil auf wie Haris Duljevic, der sein unbestritten großes Potential in der vergangenen Saison viel zu selten abrufen konnte. Ob Duljevic mit Dynamo in die neue Saison startet, ist im Moment durchaus fraglich.

Hat Köln links offensiv tatsächlich Bedarf?

Aktuell berichtet das bosnische Portal „sportske.ba“, dass der 1. FC Köln ein Auge auf Duljevic geworfen haben soll. Das wäre zumindest deshalb plausibel, weil der 25-Jährige sein mit Abstand bestes Spiel in der vergangenen Saison sicherlich beim 3:0-Heimsieg gegen die Geißböcke gemacht hat, als ihm ein Treffer und ein Assist gelangen.

Allerdings genießen beim 1. FC Köln ein Sechser und ein Innenverteidiger klar Priorität bei der Suche nach Verstärkung. Zudem verfügt der FC auf Duljevic‘ Paradeposition auf dem linken Flügel mit Darko Churlinov über ein großes Talent, dem mit der Verpflichtung eines gestandenen Profis der Weg nach oben noch weiter erschwert würde. Florian Kainz, Christian Clemens und vor allem Dominick Drexler stehen im wahrscheinlichen 4-4-2 von Trainer Achim Beierlorzer auf der Position links offensiv ebenfalls zur Auswahl.

Nichtsdestotrotz ist nicht ausgeschlossen, dass Duljevic Dresden in der laufenden Transferperiode noch den Rücken kehrt. Auch, weil die SGD den bosnischen Nationalspieler ungern in einem Jahr mit Vertragsablauf ablösefrei verlieren würde.

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2. Bundesliga

Kehrt Carlos Zambrano nach Deutschland zurück? – Gerüchte um den HSV

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Zuletzt auf Leihbasis für den FC Basel am Ball: Carlos Zambrano. © imago images / Geisser

In einer Woche startet der Hamburger SV mit dem Heimspiel gegen den SV Darmstadt 98 in die zweite Zweitliga-Saison der Vereinsgeschichte, die gleichzeitig die letzte werden soll. Der neue Trainer Dieter Hecking wird dann aller Voraussicht nach eine im Vergleich zur letzten Spielzeit runderneuerte Mannschaft auf den Platz schicken, in der sich der Großteil der bisherigen neun Neuzugänge wiederfinden wird.

Abgeschlossen sind die Hamburger Transferaktivitäten damit aber noch nicht. Vielmehr fahnden Coach Hecking und Sportvorstand Jonas Boldt noch nach drei weiteren Verstärkungen. Kommen sollen so noch ein Mittelstürmer, ein Akteur für die offensive Außenbahn und ein Innenverteidiger mit einem starken rechten Fuß. Für letzte Position gibt es inzwischen einen Kandidaten, der ins Raster passen könnte. So erklärte Carlos Zambrano in seiner peruanischen Heimat, einem möglichen Wechsel nach Deutschland offen gegenüberzustehen. Der mittlerweile 30-Jährige, der einst bereits für den FC Schalke 04, den FC St. Pauli und für Eintracht Frankfurt aktiv war, spielte zuletzt auf Leihbasis für den FC Basel, besitzt aber bei Dynamo Kiew noch einen Vertrag bis 2021.

In die Ukraine will Zambrano aber nach eigener Aussage nur im äußersten Notfall zurück. Stattdessen hofft der zweikampfstarke und für eine harte Spieweise bekannte Defensivmann auf eine Rückkehr nach Deutschland und verriet gegenüber der peruanischen Zeitung „El Comercio“, dort auch Optionen zu haben: „Ich habe zwei Angebote von deutschen Klubs. Mein Berater kümmert sich und befindet sich in konkreten Verhandlungen.“

Mehrere Spieler sollen noch gehen

Welche Vereine Interesse zeigen, verriet Zambrano nicht konkret. Nicht ausgeschlossen aber, dass sich der HSV darunter befindet, zumal der 39-fache peruanische Nationalspieler laut der Morgenpost auch kein Problem damit hätte, in die 2. Bundesliga zu wechseln.

Zu einem Problem könnte hingegen der sicherlich gut dotierte Vertrag Zambranos in Kiew werden. Für einen Wechsel nach Hamburg müsste der Verteidiger wohl deutliche finanzielle Abstriche hinnehmen. Erleichtert würden dem HSV weitere Transferaktivitäten unterdessen durch Abgänge von Gotoku Sakai, David Bates, Tatsuya Ito, Matti Steinmann und Vasilije Janjicic, die allesamt noch über laufenden Verträge verfügen, in den sportlichen Planungen aber kaum noch eine Rolle spielen. Aber auch ohne weitere Abgänge sollen noch Transfers möglich sein.

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