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Bundesliga

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1. FC Köln: Wird Marvelous Nakamba der zweite neue Sechser?

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Zum ersten Heimspiel erwartet der FC gleich Borussia Dortmund. © Uwe Aranas / Shutterstock.com

Am Donnerstag startet der 1. FC Köln offiziell in die Vorbereitung auf die neue Saison, an deren Ende der Klassenerhalt in der Bundesliga stehen soll. Während der neue Trainer Achim Beierlorzer dann noch auf Jorge Meré, der nach dem Gewinn der U21-Europameisterschaft im Urlaub weilt, verzichten muss, werden mit Kingsley Schindler (Holstein Kiel), Julian Krahl (RB Leipzig), Kingsley Ehizibue (PEC Zwolle) und Birger Verstraete (KAA Gent) die bisherigen vier Neuzugänge allesamt ihren Dienst antreten.

Nicht ganz ausgeschlossen ist im Moment, dass am Donnerstag noch ein weiterer Neuer auf der Matte stehen wird. Die Verantwortlichen um Beierlorzer und Geschäftsführer Armin Veh werden zwar nicht müde, die Qualität des vorhandenen Kaders zu betonen, fahnden aber dennoch weiterhin nach mindestens zwei zusätzlichen Verstärkungen. So sollen noch ein schneller Innenverteidiger und ein weiterer Sechser neben Verstraete kommen.

Während für die Innenverteidigung zuletzt Kevin Akpoguma (TSG 1899 Hoffenheim) als aussichtsreicher Kandidat galt, es bislang aber nicht zu entscheidenden Schritten gekommen ist, wird für das zentrale Mittelfeld nun Marvelous Nakamba vom FC Brügge heiß gehandelt. Laut dem belgischen Portal „Het Laatste Nieuws“ sollen die Geißböcke mit dem Nationalspieler aus Simbabwe schon seit längerem in Kontakt stehen und Nakamba selbst einem Wechsel gegenüber alles andere als abgeneigt sein.

Ablöse als Knackpunkt für Köln?

Allerdings kamen beide Vereine bislang in Sachen Ablöse wohl nicht auf einen gemeinsamen Nenner, was sicherlich auch am überschaubaren Budget des 1. FC Köln liegt, dem nach den bisherigen Transfers dem Vernehmen nach nur noch rund fünf Millionen Euro zur Verfügung stehen sollen.  Das ist vor allem auch deshalb ein Problem, weil Brügge eine weitaus höhere Ablöse anpeilt und offenbar auch Interessenten vorhanden sind, die entsprechend tief in die Tasche greifen würden.

Laut dem „geissblog.koeln“ sind etwa Newcastle United und Aston Villa aus der englischen Premier League bereit, rund 20 Millionen Pfund in Nakamba zu investieren. Eine Summe, bei der die Geißböcke definitiv aus dem Rennen wären. Eine Chance bestünde wohl nur dann, wenn sich Nakamba klar für einen Wechsel nach Köln ausspricht. Doch wie der 25-Jährige, der noch bis 2021 in Brügge unter Vertrag steht, seine Zukunft plant, ist offen.

2. Bundesliga

Kommt neben Bas Dost auch Anastasios Donis zur Eintracht?

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Beim 2:1 gegen St. Pauli gar nicht im Kader des VfB: Anastasios Donis. © imago images / Sportfoto Rudel

Während ansonsten medial viel spekuliert wird, hat Eintracht Frankfurt bemerkenswerterweise selbst einen angedachten Transfer kommuniziert. Wie die SGE am Samstagabend auf ihrer Webseite mitteilte, laufen „aussichtsreiche Verhandlungen hinsichtlich einer Verpflichtung von Bas Dost“.

Der einst schon für den VfL Wolfsburg in der Bundesliga aktive Niederländer soll von Sporting Lissabon kommen. Der 30-Jährige, der laut „Bild“ neun Millionen Euro kosten soll, steht beim portugiesischen Top-Klub an diesem Wochenende schon nicht mehr im Kader. Sobald die letzten Details geklärt sind, ist mit der Vollzugsmeldung zu rechnen. Dost könnte dann schon am Donnerstag in den Europa-League-Play-Offs bei Racing Straßburg sein Debüt feiern.

Donis nicht im VfB-Kader

Mit Dost muss es in Sachen Stürmertransfers aber nicht getan sein. So bringen die „Stuttgarter Nachrichten“ auch Anastasios Donis wieder mit der Eintracht in Verbindung. Der griechische Nationalspieler, der schon vor einigen Wochen in Zusammenhang mit Frankfurt genannt wurde, fehlte am gestrigen Samstag beim 2:1-Sieg des VfB Stuttgart gegen den FC St. Pauli gänzlich im Kader, was auf einen zeitnahen Abschied hindeuten könnte.

Nachdem Donis Angebote aus Frankreich und Russland abgelehnt haben soll, könnte nun die Eintracht wieder aktuell werden. Der 22-Jährige, der auch auf dem Flügel eingesetzt werden kann, ist mit seiner Schnelligkeit ein anderer Spieltyp als Dost und könnte den Kader zunächst in der Breite, mit seinem unbestrittenen Potential aber durchaus auch in der Spitze verstärken. Stuttgart würde Donis bei einer passenden Ablöse sicher keine Steine in den Weg legen.

 

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