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Bundesliga

Benfica und Sevilla wollen Leipzigs Peter Gulacsi

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In Leipzig noch bis 2022 gebunden: Peter Gulacsi. © imago images / Christian Schroedter

Daran, dass RB Leipzig in der vergangenen Saison mit 29 Gegentoren die beste Defensive der Bundesliga stellte, hatte Peter Gulacsi großen Anteil. Der 29 Jahre alte Ungar schwang sich endgültig zu einem herausragenden Schlussmann auf und hat damit offenbar auch andernorts mächtig auf sich aufmerksam gemacht.

Aktuell sollen gleich zwei namhafte Klubs aus dem Süden Europas um Gulacsi werben. Während Benfica Lissabon laut der portugiesischen Zeitung „Record“ zeitnah Gespräche aufnehmen will, hat der FC Sevilla nach Informationen der Bild bereits drei konkrete Angebote abgegeben. Zuletzt sollen die Andalusier zwölf Millionen Euro Ablöse plus mögliche Bonuszahlen offeriert haben. Gulacsi könnte derweil in Sevilla bis zu vier Millionen Euro netto verdienen und damit sein Leipziger Gehalt fast verdoppeln.

Gulacsi noch bis 2020 gebunden

Allerdings scheint Leipzig nicht gewillt, seine Nummer eins abzugeben. Und die Roten Bullen sitzen angesichts eines noch bis 2022 laufenden Vertrages auch klar am längeren Hebel. Obwohl eine Verlängerung angesichts dieser Laufzeit nicht wirklich nötig ist, soll Leipzig auch bereits ein neues Angebot für Gulacsi vorbereiten.

Parallel dazu sondieren die Sachsen aber offenbar auch den Markt. So wurde unlängst bereits Alexander Nübel, dessen Vertrag beim FC Schalke 04 2020 endet, mit Leipzig in Verbindung gebracht. Eigentlich soll der Schalker ein Kandidat sein, falls Gulacsi im nächsten Jahr seinen Traum von der Premier League realisieren möchte. Möglicherweise werden sich die Roten Bullen aber auch schon deutlich kurzfristiger um einen neuen Schlussmann kümmern müssen.

Bundesliga

Lukas Klostermann vor Verlängerung in Leipzig? – BVB wohl weiter interessiert

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© imago images / Picture Point LE

Erfolg hat seinen Preis. Das hat RB Leipzig schon in der Vergangenheit zu spüren bekommen, als Naby Keita nicht zu halten war und zum FC Liverpool gewechselt ist. Nun haben sich wieder mehrere Akteure der Roten Bullen ins Blickfeld von Top-Vereinen gespielt.

Natürlich Timo Werner, der ebenfalls von Liverpool umgarnt wird, darüberhinaus aber noch einige weitere Optionen haben dürfte. Neben dem Torjäger wecken aber weitere Protagonisten der Leipziger Erfolge andernorts Begehrlichkeiten. Etwa Lukas Klostermann, der nach mittlerweile acht Länderspielen im Nationalteam etabliert ist. Der sowohl als Außen- als auch als Innenverteidiger einsetzbare Defensivmann besitzt mit seinen 23 Jahren zudem noch reichlich Entwicklungspotential.

Vertrag endet 2021

Das weiß man auch bei Borussia Dortmund, das dem Vernehmen nach großes Interesse besitzen soll, den einst beim VfL Bochum ausgebildeten Klostermann in die Nähe seiner Heimat zurückzuholen.

Gegenüber der „Leipziger Volkszeitung“ betonte Klostermann nun aber angesprochen auf eine mögliche Verlängerung seines 2021 auslaufenden Vertrages, sich einen Verbleib in Leipzig gut vorstellen zu können: „Natürlich hat RB Chancen. Ich spiele meine sechste Saison in Leipzig, wurde hier zum Bundesligaspieler und Nationalspieler.“

Mit einer Entscheidung ist im Laufe des Frühjahres zu rechnen. Denn Klostermann 2021 ablösefrei zu verlieren, dürfte für Leipzig eher keine Option sein. In den kommenden Wochen und Monaten könnten indes durchaus noch weitere Interessenten auf den Plan treten.

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