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Buhlt der AC Mailand um Ante Rebic?

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Mit einem lupenreinen Hattrick avancierte Ante Rebic im Pokal in Mannheim zum Matchwinner. © imago images / Eibner

Anders als am Donnerstag in der Europa League beim FC Vaduz (5:0) wurde Eintracht Frankfurt im DFB-Pokal mächtig gefordert. Beim SV Waldhof Mannheim lagen die Hessen mit 0:2 und 2:3 zurück, um letztlich doch noch mit 5:3 zu gewinnen. Nicht zuletzt dank Ante Rebic, der sich in der Schlussphase mit einem lupenreinen Hattrick zum Matchwinner aufschwang. Insbesondere beim letzten Tor zeigte der Kroate seine gesamte Klasse, als er zunächst Torwart Markus Scholz und dann auch noch einen Mannheimer Verteidiger narrte, um anschließend locker einzuschieben.

Nach der Partie in Mannheim sind die Sorgen beim Frankfurter Anhang, nach Luka Jovic (Real Madrid) und Sebastien Haller (West Ham United) auch noch Rebic zu verlieren, sicherlich nicht kleiner geworden. Trainer Adi Hütter jedenfalls ließ gegenüber dem Kicker durchblicken, dass ein Abgang des 25-Jährigen nicht ausgeschlossen ist. „Wenn ein Spieler vielleicht die Möglichkeit hat, zu einem Topverein zu gehen, dann wird es halt so sein, dass man ihn schwer halten kann“, so Hütter recht nüchtern.

Allerdings verwies Hütter zugleich auch auf die nackten Fakten: „Stand jetzt ist er Spieler von Eintracht Frankfurt, mehr muss man dazu gar nicht sagen.“

Cenk Tosun ein Thema?

Unterdessen vermeldet die italienische „Tuttosport“, dass sich der AC Mailand mit Rebic beschäftigen soll. Bislang galt vor allem Stadtrivale Inter als interessiert, doch die Nerazzuri dürften nach der Verpflichtung von Romelu Lukaku keinen Angreifer mehr hinzuholen. Anders als Milan, das allerdings mit Angel Correa von Atletico Madrid einen anderen Wunschkandidaten haben soll.

Letztlich wird das Thema Rebic die Eintracht wohl noch bis zum Ende der Transferperiode begleiten. Es sei denn, es fällt vorab eine Entscheidung, in welche Richtung auch immer. Unabhängig davon fahnden die Frankfurter Verantwortlichen hinter den Kulissen noch nach einem neuen Stürmer. In diesem Zusammenhang macht aktuell mit Cenk Tosun ein ehemaliger Jugendspieler der SGE gerüchteweise die Runde.

Der 28-Jährige ist Anfang 2018 für rund 22,5 Millionen Euro von Besiktas Istanbul zum FC Everton gewechselt, konnte dort die Erwartungen aber nur bedingt erfüllen. Der 38-fache türkische Nationalspieler gilt nun als Wechselkandidat und könnte möglicherweise auch ausgeliehen werden. Ein konkretes Interesse der Eintracht an Tosun ist bisher aber nicht bestätigt.

International

Neymar bald ein Königlicher? – Tauschgeschäft mit Luka Modric im Gespräch

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Vor dem Absprung aus Paris? Neymar wird wieder mit Real Madrid in Verbindung gebracht. © imago images / PanoramiC

Nach der enttäuschenden, weil titellosen Vorsaison will Real Madrid wieder angreifen. Eden Hazard ist bislang der Königstransfer, der den Königlichen wieder zu mehr Erfolg verhelfen soll. Der Belgier soll aber offenbar nicht der letzte Top-Transfer der Madrilenen bleiben. Denn laut einem Bericht der spanischen Zeitung „Sport“ soll Real ein konkretes Angebot für Neymar abgegeben haben.

Der Brasiliener würde von Paris St. Germain die Freigabe erhalten, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Nachdem Neymar zuletzt viel verletzt war und für einige Skandale gesorgt hat, dürfte PSG aber keine Chance haben, die 2017 an den FC Barcelona bezahlten 222 Millionen Euro Ablöse wieder hereinzuholen.

Fünfjahresvertrag für Neymar?

Dementsprechend soll Real Madrid bislang auch „nur“ 120 Millionen Euro bieten. Zudem würde im Gegenzug zu Neymar Luka Modric nach Paris wechseln. Der Kroate verkörpert zwar noch immer absolute Weltklasse, hat mit bald 34 Jahren aber nur noch einen begrenzten Transferwert.

Real soll Neymar unterdessen einen Fünfjahresvertrag mit dem gleichen Gehalt wie in Paris bieten – dem Vernehmen nach rund 36,8 Millionen Euro pro Jahr. Allerdings scheint auch Neymars Ex-Klub FC Barcelona noch im Rennen. PSG soll die Katalanen auf jeden Fall über das Angebot aus Madrid informiert haben. Mitbieten kann Barca aber wohl nur dann, wenn sich für Philippe Coutinho noch ein zahlungskräftiger Abnehmer findet. Und das nur in England möglich sein dürfte, wo heute das Transferfenster schließt, könnten die entscheidenden Stunden auch im Neymar-Poker bevorstehen.

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