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2. Bundesliga

Holt Dresden Dejan Bozic aus Chemnitz?

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Auf dem Sprung nach Dresden? Dejan Bozic hat das Dynamo-Interesse geweckt. © imago images / eu-images

Dynamo Dresden hat nach zwei Pleiten in der Liga mit dem 3:0-Erfolg im DFB-Pokal gegen den TuS Dassendorf einen kompletten Fehlstart vermieden. Dennoch ist der Druck vor dem Heimspiel am Sonntag gegen den 1. FC Heidenheim schon groß. Eine weitere Niederlage würde die bereits um sich greifende Unruhe nochmals verstärken.

Möglicherweise kann Trainer Cristian Fiel aber gegen den FCH bereits auf einen neuen Stürmer zurückgreifen. Denn wie aus Schweden verlautet, steht der Transfer von Alexander Jeremejeff vor dem Abschluss. Demnach soll Dynamo bereit sein, die festgeschriebene Ablöse von rund einer Million Euro zu bezahlen, um den 25-Jährigen von BK Häcken zu verpflichten.

Jeremejeff soll laut „Göteborgs-Posten“ bereits am Montagabend nach Dresden gereist sein. Dort soll der einmalige schwedische Nationalspieler noch den Medizincheck absolvieren. Sobald die letzten Formalitäten geklärt sind, dürfte der Transfer auchb offiziell vermeldet werden. Und je nachdem, wie sich Jeremejeff in den ersten Trainingseinheiten präsentiert, ist ein Debüt am Wochenende denkbar.

Bozic will Chemnitz verlassen

Unterdessen soll Dynamo noch an einem zweiten Stürmertransfer arbeiten. So berichtet Tag24 davon, dass sich die SGD auch um Dejan Bozic vom Chemnitzer FC bemühen soll. Aus Kreisen des finanziell angeschlagenen Drittliga-Aufsteigers wurde dem Portal gegenüber das Dresdner Interesse bestätigt. Zudem wurde der Dynamo-Scout Felix Schimmel vorvergangenes Wochenende bei der Chemnitzer 1:3-Niederlage beim Halleschen FC im Stadion gesichtet.

Dass Bozic Chemnitz verlassen will, ist in den vergangenen Tagen nicht zuletzt durch einen Bericht des „Kicker“ bereits durchgesickert. Der 26-Jährige hatte vergangene Saison mit 21 Toren und neun Vorlagen großen Anteil am direkten Wiederaufstieg der Himmelblauen. In der neuen Saison hat der im baden-württembergischen Neckargartach geborene Serbe in vier Drittliga-Spielen zweimal getroffen. Zudem traf Bozic auch beim bitteren Pokal-Aus gegen den Hamburger SV per Strafstoß zur zwischenzeitlichen 1:0-Führung.

Weil Chemnitz es sich kaum erlauben kann, einen mutmaßlich wechselwilligen Bozic noch ein Jahr zu halten und dann nach Vertragsende im Juni 2020 ablösefrei zu verlieren, ist nicht unwahrscheinlich, dass ein Transfer noch in der laufenden Wechselperiode über die Bühne geht. Ob Dynamo neben Jeremejeff mit Bozic (1,94 Meter) noch einen zweiten großgewachsenen Mittelstürmer verpflichten wird, bleibt indes abzuwarten.

2. Bundesliga

Schlüsselspiel gegen Dynamo Dresden – St. Pauli dick dabei im Abstiegskampf

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Henk Veerman verpasste in Kiel mit einem vergebenen Elfmeter den späten 2:2-Ausgleich. © imago images / Holsteinoffice

Für den FC St. Pauli läuft es im Jahr 2020 unverändert nicht rund. Nach der gestrigen 1:2-Niederlage bei Holstein Kiel steht aus den vier Partien seit der Winterpause weiterhin nur ein einziger Punkt zu Buche. In der Tabelle hat sich die Lage für die Kiezkicker damit weiter zugespitzt. Auf Rang 15 stehend trennt St. Pauli nur ein Punkt vom Relegationsplatz und auch Rang 17 ist nur zwei Zähler entfernt.

Ein Teilerfolg in Kiel hätte St. Pauli deshalb durchaus gut zu Gesicht gestanden. Doch Henk Veerman, der zuvor bereits den 1:1-Ausgleich erzielt hatte, verpasste in der Nachspielzeit mit einem vergebenen Elfmeter das mögliche 2:2.

Nach Dresden geht’s zum HSV

In den kommenden Wochen warten nun nicht nur zwei aufgrund der Gegner brisante, sondern auch wegen der Tabellenkonstellation enorm wichtige Partien. Bereits am Freitagabend erwartet St. Pauli am heimischen Millerntor Schlusslicht Dynamo Dresden. Gegen die Sachsen, die momentan fünf Zähler weniger auf dem Konto haben, ist ein Sieg beinahe Pflicht, um ein wenig durchatmen zu können.

Erst recht, weil danach das Derby beim Hamburger SV ansteht. Und der HSV erweckt derzeit nicht den Eindruck, auf dem erhofften Weg zurück in die Bundesliga noch viel liegen zu lassen.

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