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2. Bundesliga

Transfer steht bevor – Ein neuer Stürmer für den Club

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Sportvorstand Robert Palikuca hat den nächsten Neuen an der Angel. © imago images / Zink

Wo beim 1. FC Nürnberg der Schuh am meisten drückt, lässt sich gut an den ersten Ergebnissen in der neuen Saison ablesen. Während bei Dynamo Dresden und im DFB-Pokal beim FC Ingolstadt knapp mit 1:0 gewonnen wurde, setzte es zu Hause gegen den Hamburger SV ein deutliches 0:4. Zwei erzielte Tore in drei Partien sind dabei sicherlich zu wenig für die Ambitionen der Franken, die zwar nicht aufsteigen müssen, aber gerne auf direktem Weg in die Bundesliga zurückkehren würden.

Neuzugang Nikola Dovedan, verantwortlich für die beiden Tore in Dresden und Ingolstadt, hat sich gut eingefügt und bereits als Bereicherung erwiesen. Darüber hinaus mangelt es aber an Torgefahr. Auch deshalb, weil Mikael Ishak schon seit längerem nicht mehr in der Form der Aufstiegssaison 2017/18 ist. Der Schwede hat an Torgefahr eingebüßt und wirkte zuletzt verunsichert. Seit Wochen steht zudem ein Wechsel des 26-Jährigen im Raum. Konkret ergeben hat sich indes nichts und in England, wohin es Ishak bevorzugt ziehen soll, ist der Transfermarkt bereits geschlossen.

Nichtsdestotrotz will man sich in Nürnberg im Angriff noch breiter aufstellen und zugleich in der Spitze verstärken. Zwar stehen mit den derzeit im Aufbautraining befindlichen Adam Zreak und Fabian Schleusener sowie Youngster Törles Knöll weitere Stürmer im Aufgebot, doch eine Torgarantie verspricht zumindest kurzfristig niemand.

Ein großer Mittelstürmer soll kommen

Deshalb laufen Bemühungen, noch einen weiteren Angreifer zu verpflichten. Und diese sind durchaus auch schon weitgediehen, wenngleich der letzte Schritt noch fehlt. „Wir machen derzeit anscheinend nur komplizierte Transfers, aber es kann auch ganz schnell gehen“, ließ Sportvorstand Robert Palikuca im „Kicker“ durchblicken, dass die letzten Details der angedachten Stürmerverpflichtung noch geklärt werden müssen.

Ein Name des potentiellen Neuzugang ist bisher nicht durchgesickert, doch soll es sich um einen großen und körperlich starken Mittelstürmer handeln, der in dieser Form bislang noch nicht im Kader steht.

Geht dieser Transfer über die Bühne, wären die Kaderplanungen zumindest in Sachen Neuzugänge dann wohl abgeschlossen. Denkbar aber, dass sich auf der anderen Seite noch etwas tut. So ist auch nicht ausgeschlossen, dass sich Sturmtalent Knöll zumindest vorübergehend anders orientiert. Um verliehen werden zu können, müsste der 21-Jährige zunächst aber seinen 2020 auslaufenden Vertrag verlängern.

2. Bundesliga

Kenan Kocak und Daniel Meyer die Top-Kandidaten in Hannover?

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Bis August bei Erzgebirge Aue im Amt: Daniel Meyer. © imago images / pmk

Der Plan, dass Hannover 96 noch in dieser Woche einen neuen Trainer präsentieren möchte, steht nach wie vor. Dem Vernehmen nach soll der neue Mann sogar schon am morgigen Donnerstags erstmals auf dem Trainingsplatz stehen. Wer die Niedersachsen dann wieder in die Erfolgsspur führen soll, ist allerdings weiterhin offen. Zumindest aber ist der Kreis der Kandidaten inzwischen recht überschaubar.

Nachdem der als Wunschkandidat gehandelte Alexander Frei letztlich doch lieber beim Nachwuchs des FC Basel geblieben ist, sind wohl auch weitere, gehandelte Namen aus dem Rennen. Alexander Zorniger und Hannes Wolf passen laut Sportbuzzer nicht ins Profil. Markus Kauczinski besitzt derweil als erfahrener Zweitliga-Trainer noch Außenseiterchancen.

Kocak der Favorit von Martin Kind?

Als Favoriten haben sich aber zwei Trainer herauskristallisiert, die jeweils vor nicht allzu lange Zeit noch in Liga zwei aktiv waren. Zum einen Daniel Meyer, der erst im August unter nach wie vor nicht ganz geklärten Umständen bei Erzgebirge Aue gehen musste. Der 40-Jährige hat erst kürzlich seinen Vertrag in Aue aufgelöst und wäre sofort verfügbar.

Das gilt zum anderen auch für Kenan Kocak, der nach seinem Aus beim SV Sandhausen im Herbst 2018 ohne Job ist. Kocak soll der Favorit von Klubboss Martin Kind sein, wohingegen Sportchef Jan Schlaudraff eher Meyer favorisieren soll. Bleibt abzuwarten, wer letztlich den Zuschlag erhält.

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