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2. Bundesliga

Hannoveraner Aufschwung mit Aogo und Stendera?

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Nach dem Abstieg mit dem VfB Stuttgart nimmt Dennis Aogo nun eine neue Herausforderung an. © imago images / Sportfoto Rudel

Hannover 96 hat am Tag nach dem offiziellen Transferschluss gleich zweimal zugeschlagen und sich die Dienste von zwei vertragslosen Akteuren, die auch außerhalb der Transferperioden verpflichtet werden können, gesichert. Die Niedersachsen gaben am gestrigen Dienstag Dennis Aogo und Marc Stendera als Neuzugänge bekannt.

Während Aogos Vertrag beim VfB Stuttgart bereits am 30. Juni ausgelaufen war, löste Stendera sein Arbeitspapier bei Eintracht Frankfurt zu Wochenbeginn auf, um sich die Möglichkeit eines Wechsels auch nach Transferschluss offen zu halten. Letztlich absolvierten dann beide am Dienstag den Medizincheck in Hannover. Sowohl der 32-jährige Aogo als auch der neun Jahre jüngere Stendera unterschrieben für ein Jahr bei 96. Beide werden am heutigen Mittwoch erstmals mit den neuen Kollegen trainieren.

Sehr zur Freude von Trainer Mirko Slomka, der zwei zusätzliche Alternativen für das zentrale Mittelfeld erhält: „Die zwei werden uns in Bezug auf Stabilität und Spielkontrolle definitiv guttun. Beide haben in der ersten Liga gespielt und bringen viel Erfahrung mit, die der gesamten Mannschaft bei ihren weiteren Entwicklungsschritten helfen wird. Auch menschlich sind es zwei richtig gute Typen, ein absoluter Gewinn für unseren Kader“, so Slomka auf der vereinseigenen Webseite.

Konkurrenzkampf deutlich erhöht

Aogo, der zwar auch als Linksverteidiger eingesetzt werden kann, aber für das Mittelfeld eingeplant ist, stellt eine eher defensive Option dar, während Stenderas Stärken im Spiel nach vorne liegen. Beide könnten aber gemeinsam auf der Doppelsechs spielen. Dort waren in dieser Saison bisher Edgar Prib und Marvin Bakalorz gesetzt. Die beiden Routiniers, insbesondere Bakalorz, konnten in den vergangenen Wochen aber nicht überzeugen und ihrer Führungsrolle nur bedingt gerecht werden.

Je nachdem, wie sich Stendera und Aogo im Training präsentieren, könnte es für Prib und Bakalorz schon kurzfristig eng werden. Nach der Länderspielpause erwartet Hannover am 14. September Arminia Bielefeld. Dann ist nicht ausgeschlossen, dass die beiden letzten Neuzugänge direkt eine große Rolle in den Überlegungen Slomkas spielen. Klar ist dank der Nachbesserungen auf jeden Fall, dass die Bank deutlich stärker besetzt ist und der Konkurrenkampf angeheizt wurde. Ob sich damit auch der erhoffte Erfolg einstellt, bleibt freilich erst einmal abzuwarten.

2. Bundesliga

Bleibt Pascal Stenzel über diese Saison hinaus in Stuttgart?

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Seine Zukunft nach dieser Saison ist offen: Pascal Stenzel. © imago images / Sven Simon

Wie alle Vereine der Bundesliga und der 2. Bundesliga weiß auch der VfB Stuttgart im Moment nicht, ob und wann die Saison zu Ende gespielt werden kann. Damit verbunden ist die Ungewissheit um eigentlich eingeplante Einnahmen. Ein Abbruch der Saison würde den VfB laut einer Berechnung des „Kicker“ bis zu 19 Millionen Euro kosten.

Klar wäre, dass in diesem Fall unabhängig von Aufstieg oder Nicht-Aufstieg auf dem sommerlichen Transfermarkt keine großen Sprünge drin wären. Und auch in Bezug auf den vorhandenen Kader sind deshalb einige Fragezeichen vorhanden. So etwa ist Pascal Stenzel vom SC Freiburg nur ausgeliehen.

Aktuell ruhen die Planungen

Eigentlich würde Stuttgart den Außenverteidiger gerne halten, doch die Zahlung einer millionenschweren Ablöse wäre mit den drohenden Einbußen sicher nicht ohne Weiteres möglich. Aktuell freilich ruhen ohnehin die Planungen. Wie die gesamte Liga muss auch der VfB die weitere Entwicklung in der Corona-Krise abwarten. Noch ist die Hoffnung vorhanden, dass die Saison beendet werden kann, wofür mutmaßlich aber spätestens Ende Mai der Ball wieder rollen müsste.

Bis dahin dürften die Verantwortlichen um Sportdirektor Sven Mislintat zwar vorbereitende Gespräche führen, aber Abschlüsse sind kurzfristig kaum zu erwarten. Weil es auch der Konkurrenz so geht, bedeutet dies aber zumindest keinen signifikanten Wettbewerbsnachteil.

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