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2. Bundesliga

Wird Christian Eichner beim KSC zur Dauerlösung?

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Sitzt im DFB-Pokal erstmals in verantwortlicher Position auf der Bank: Christian Eichner. © imago images / Sportnah

Nachdem Sportdirektor Oliver Kreuzer Trainer Alois Schwartz am Wochenende im Anschluss an die 0:2-Pleite gegen Holstein Kiel, der vierten Niederlage in Folge, noch den Rücken gestärkt hatte, zog der Karlsruher SC am gestrigen Montag dann doch die Reißleine. Schwartz musste nach zweieinhalb überwiegend erfolgreichen Jahren gehen und wird schon am Mittwoch im DFB-Pokal beim 1. FC Saarbrücken nicht mehr auf der Bank sitzen.

Dann fungiert erstmals der bisherige Co-Trainer Christian Eichner in verantwortlicher Position. Der Ex-Profi, der im März seine Ausbildung zum Fußball-Lehrer abschließt, könnte dabei mehr als eine Interimslösung sein. Es machen zwar rund um den Wildpark einigen Namen wie unter anderem Daniel Bierofka die Runde, doch für den Moment genießt Eichner das volle Vertrauen.

Schwere Aufgabe beim HSV

So ließ Präsident Ingo Wellenreuther gegenüber den BNN durchblicken, dass Sportdirektor Kreuzer erst einmal nicht damit beauftragt wurde, einen neuen Cheftrainer zu suchen. Hinter den Kulissen dürften die Verantwortlichen freilich dennoch die verschiedenen Optionen abklopfen. Allerdings wohl mit der Hoffnung, diese als Plan B in der Schublade lassen zu können.

Dafür freilich benötigt Eichner direkt positive Ergebnisse. Angefangen im Pokal und erst recht in der Liga. Das allerdings dürfte am Samstag beim Hamburger SV für den KSC nicht ganz einfach werden.

2. Bundesliga

Kenan Kocak für Hannover nicht zu halten?

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Seine Zukunft über diese Saison hinaus ist offen: Kenan Kocak. © imago images / Sven Simon

Nach fünf Punkten aus den letzten drei Spielen kann Hannover 96 in der Tabelle etwas durchatmen. Aus dem Schneider sind die Niedersachsen bei nur fünf Punkten Vorsprung auf die Abstiegszone indes noch nicht, zumal nun bei Arminia Bielefeld eine schwierige Aufgabe wartet. Dass fünf von sechs Saisonsiegen auswärts eingefahren wurden, macht vor der Reise zum Spitzenreiter aber Mut.

In den nächsten Wochen gut zu punkten, wäre derweil auch für die Zukunftsplanung nicht unwichtig. Schließlich gilt es so früh wie möglich einen Kader zusammenzustellen, der kommende Saison im zweiten Anlauf die Rückkehr in die Bundesliga schaffen kann. Eine zentrale Figur ist in diesem Zusammenhang natürlich der Trainer. Ob Kenan Kocak seine im Herbst begonnene Arbeit in Hannover fortsetzen wird, ist im Moment allerdings nicht sicher.

Interessenten aus der Bundesliga?

Am Mittwochabend kam Kocak-Berater Marc Kosicke nach Hannover, mutmaßlich um über die Zukunft zu sprechen. Ein Verbleib von Kocak bei 96 ist dabei wohl nur wahrscheinlich, wenn die Voraussetzungen geschaffen werden, kommende Spielzeit vorne mitmischen zu können.

Ansonsten könnte der 39 Jahre alte Fußball-Lehrer auch von sich aus auf eine Verlängerung verzichten. Möglicherweise auch, weil sich andere Alternativen bieten. Laut Bild soll Kocak nicht nur bei türkischen Klubs im Fokus stehen, sondern auch mehrere Bundesligisten haben dessen Entwicklung offenbar im Blick.

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