Marc Schnatterer verlässt Heidenheim nach 13 Jahren und geht nach Mannheim

Marc Schnatterer verlässt Heidenheim nach 13 Jahren und geht nach Mannheim
Abschied nach Auswechslung: Marc Schnatterer und sein Trainer Frank Schmidt —
Foto: IMAGO / Sportfoto Rudel
05.06.2021 - 17:20 | von Ben Friedrich

Urgestein Marc Schnatterer (35) wird zur kommenden Saison kein Rot-Weißes, sondern ein Blau-Schwarzes Trikot anziehen. Er wechselt nämlich vom 1. FC Heidenheim zu Waldhof Mannheim.

Mit ihm verband jeder Heidenheim. Jahrelang wehrte Marc Schnatterer Offerten aus der 2. Bundesliga oder höher ab, bis sein Klub selbst in die 2. Bundesliga aufstieg. Meist zählte er dabei zu den gefährlichsten Vorbereitern und Torjägern der Liga, egal ob 3. Liga oder Zweite.

Nach 457 Spielen, 122 Toren und 128 Vorlagen ist jetzt Schluss, denn in der abgelaufenen Saison wurde er mehr als Edeljoker genutzt. Sein auslaufender Vertrag wurde nicht mehr verlängert, sodass er sich jetzt Drittligist Waldhof anschließt. Das Bundesland bleibt dasselbe.

Mannheims Sportdirektor Jochen Kientz ist erfreut: „Wir sind sehr glücklich, dass wir mit Marc einen absoluten Qualitätsspieler für uns gewinnen konnten. Neben seinen spielerischen Fähigkeiten bringt er uns viel Erfahrung und Mentalität in das Team.“

„Seit 2011 war Marc in Heidenheim der Kapitän, was für seine Führungsqualitäten auf und neben dem Platz spricht. Die Gespräche mit Marc verliefen sehr gut und wir freuen uns auf die gemeinsame Zukunft“

„Schnatti“ selbst über seinen neuen Verein: „Der SVW ist natürlich ein großer Traditionsverein, der für mich einen großen Reiz hat. Ich habe mich bewusst für Waldhof entschieden und freue mich auf die gemeinsame Zeit.“

„In den vergangenen Wochen hatten wir viele gute Gespräche, die mir sehr zugesagt haben. Jetzt möchte ich möglichst schnell mit der Mannschaft auf den Platz gehen und mich auf die neue Saison vorbereiten.“

Marc Schnatterer kommt aus Heilbronn, spielte für den SGV Freiberg, Karlsruhe II und ab 2008 für Heidenheim. Beim Waldhof trifft er auf den ehemaligen Heidenheimer Emmanuel Kouadio.