1. FC Köln bleibt in der Bundesliga - 5:1 gegen Kiel

1. FC Köln bleibt in der Bundesliga - 5:1 gegen Holstein Kiel
Kölns Spieler freuen sich, dass sie den 0:1-Rückstand aus dem Hinspiel umgebogen haben —
Foto: IMAGO / Holsteinoffice
29.05.2021 - 23:31 | von Ben Friedrich

Kaum einer hätte mit so einem deutlichen Ergebnis im Rückspiel gerechnet, aber dem 1. FC Köln gelang nach dem 0:1 im Hinspiel eine denkwürdige Antwort: 5:1 im Holstein-Stadion!

Schon zu Spielbeginn überschlugen sich die Ereignisse. In den ersten sechs Spielminuten traf Kölns Kapitän Jonas Hector, Kiels Jae-sung Lee glich postwendend aus und Sebastian Andersson brachte den FC erneut in Führung.

Die Geißböcke präsentierten sich ungewohnt treffsicher und erhöhten sogar durch Andersson und Rafael Czichos vor der Halbzeit auf 4:1. Nach dem dürftigen Hinspiel schien ein Ruck durch die Mannschaft gegangen zu sein. Zuletzt besiegelte Ellyes Skhiri das Spiel mit 5:1, das sogar Trainer Friedhelm Funkel zum Jubeln bewegte.

Kapitän Jonas Hector mit zündender Ansprache

Friedhelm Funkel sprach begeistert über sein Team: „Wir freuen uns alle darüber, dass wird dieses Spiel in einer Art und Weise gewonnen haben, die keiner vermutet hat. Wir waren schon abgeschrieben. Alle haben darüber gesprochen, dass der 1. FC Köln absteigt; auch medial. Man hat uns eigentlich keine Chance mehr gegeben.“

„Ich wusste, dass es anders ist. Ich kenne die Mentalität dieser Spieler. Ich weiß, dass wir dieses 0:1 gut verarbeitet haben. Ich habe gesagt, es ist erst Halbzeit. Es ist überhaupt noch nichts entschieden. Wir haben die Möglichkeit in Kiel auch zu gewinnen.“

„Dass wir auf diese Art und Weise gewonnen haben, darüber ist meine Freude natürlich unglaublich groß. Die Mannschaft hat von Beginn an fokussiert gespielt, angetrieben von ihrem Kapitän Jonas Hector, der in der Kabine noch eine richtig tolle Ansprache gehalten hat.“

„Auch Ron-Robert Zieler, einer der erfahrendsten Spieler in unserer Mannschaft, hat die Jungs richtig heiß gemacht. Es war toll zu sehen, dass Ron das gemacht hat, da er die ganze Saison über Nummer 2 war, sich aber wahnsinnig für die Mannschaft eingesetzt hat.“