1. FC Köln: Ist Moussa Koné ein Thema?

Moussa Koné
Einst in Dresden, bald in Köln? Moussa Koné.
Foto: imago images / Kruczynski
23.09.2020 - 14:27 | von Johannes Ketterl

Mit Sebastian Andersson, der bei seinem Debüt gegen die TSG 1899 Hoffenheim (2:3) direkt mit einem Tor und einem Assist überzeugte, und dem erst in dieser Woche zum Kader gestoßenen Tolu Arokodare hat der 1. FC Köln innerhalb kurzer Zeit zwei Angreifer verpflichtet. Möglicherweise kommt aber noch ein dritter Angreifer hinzu, scheint die Auswahl in der Spitze doch noch immer eher dünn.

Während abgewartet werden muss, ob und inwieweit der zuletzt in Lettland aktive und erst 19 Jahre alte Nigerianer Arokodare die Umstellung auf die Bundesliga schafft, kann aktuell nicht verlässlich mit Anthony Modeste geplant werden. Der Franzose macht zwar nach Knieproblemen deutliche Fortschritte und konnte am heutigen Mittwoch das komplette Training absolvieren, hat aber die Vorbereitung nahezu gänzlich verpasst.

Daher war erst einmal Bangen angesagt, als Andersson nach einem Zweikampf mit Salih Özcan das Training abbrechen musste. Laut "Express" gibt es beim Schweden aber Entwarnung. Am Samstag bei Arminia Bielefeld soll Andersson damit wieder von Beginn an auflaufen, während Modeste und Arokodare auf der Bank Platz nehmen könnten.

Ein schneller Stürmer fehlt im Kader

Bei dem Trio handelt es sich freilich ausnahmslos um großgewachsene Stürmer, die ihre Stärken im Zentrum haben. Ein anderer Stürmertyp, der etwa für schnelles Konterspiel gefragt wäre, fehlt hingegen im Aufgebot. Streli Mamba, dessen Verpflichtung vom SC Paderborn aufgrund des nicht bestandenen Medizinchecks scheiterte, wäre ein solch schneller Stürmer gewesen.

Ebenfalls in diese Kategorie gehört Moussa Koné, der bis Januar 2020 im Trikot von Dynamo Dresden Duftmarken in der 2. Bundesliga hinterlassen hat. Bei Olympique Nimes ist der 23 Jahre alte Senegalese aktuell aber nur noch bedingt gefragt. Laut französischen Medien soll es Koné nach Deutschland zurückziehen und der Angreifer auch dem 1. FC Köln angeboten worden sein. Ob die Geißböcke für die im Raum stehende Ablöse von 2,5 Millionen Euro zuschlagen werden, bleibt allerdings abzuwarten und könnte auch davon abhängen, ob sich bis Transferschluss am 5. Oktober noch andere Baustellen auftun.