1. FC Köln: Mamba-Transfer heute fix?

Streli Mamba
Streli Mamba steht vor dem Abschied aus Paderborn.
Foto: ULMER Pressebildagentur
04.09.2020 - 07:41 | von Johannes Ketterl

Acht Tage vor der ersten Runde des DFB-Pokals, in der die VSG Altglienicke nach einem Heimrechttausch im RheinEnergieStadion gastiert, ist weiterhin Ron-Robert Zieler der einzige Neuzugang des 1. FC Köln. Allerdings arbeiten die Geißböcke intensiv an weiteren Verstärkungen, insbesondere für die personell ausgedünnte Offensive. Und sehr zeitnah könnte nun endlich eine Vollzugsmeldung gelingen.

Denn wie der "Express" berichtet, hat sich FC-Geschäftsführer Horst Heldt nach zähen Verhandlungen, die zwischenzeitlich auch unterbrochen waren, nun doch mit dem SC Paderborn auf einen Wechsel von Streli Mamba verständigen können. Köln hat demnach ein vergangene Woche noch abgelehntes, zweites Angebot über 1,3 Millionen Euro Ablöse nochmals leicht verbessert, woraufhin der SCP nach etwas Bedenkzeit sein Okay gegeben haben soll.

Der 26 Jahre alte Angreifer, der vergangene Saison in 24 Bundesliga-Spielen fünf Tore erzielt hat, wird nun wohl zeitnah als nächster Neuzugang erwartet. Nach dem Abgang von Simon Terodde zum Hamburger SV und weil Anthony Modeste aktuell mit Knieproblemen ausfällt, wäre Mamba neben Jhon Cordoba der zweite einsatzbereite Angreifer im Kader. Und hinter Cordobas Verbleib steht angesichts eines 2021 auslaufenden Vertrages und aktuell wohl pausierender Gespräche über eine Verlängerung auch noch ein Fragezeichen. Sollte für den Kolumbianer ein lukratives Angebot ins Haus flattern, ist ein Abschied noch vor dem Ende der laufenden Transferperiode am 5. Oktober nicht gänzlich ausgeschlossen.

Brentford als Konkurrent bei Hack

Handlungsbedarf besteht unterdessen auch auf den offensiven Außenbahnen. Dieser wurde durch die Knie-OP bei Florian Kainz, der vergangene Saison mit fünf Toren und sieben Vorlagen zu den Leistungsträgern zählte, weiter verschärft. Gut möglich, dass der FC nun auch seine Bemühungen um Robin Hack vom 1. FC Nürnberg weiter intensiviert. Dass Nürnberg mit Patrick Schmidt (1. FC Heidenheim) einen anderen Offensivspieler an der Angel haben soll, könnte das Kölner Werben etwas erleichtern. Allerdings mischt auch der englische Zweitligist FC Brentford mit, der eher die Nürnberger Forderungen von mindestens vier Millionen Euro Ablöse erfüllen könnte. Die Geißböcke sollen bisher nur zwei Millionen Euro geboten haben und müssen folglich nachbessern.