1. FSV Mainz 05: Lyanco zu teuer

Zum ersten Heimspiel erwartet Mainz 05 Borussia Mönchengladbach.
Zum ersten Heimspiel erwartet Mainz 05 Borussia Mönchengladbach.
© Timo Nausch / Shutterstock.com
01.07.2019 - 09:37 | von Johannes Ketterl

Mit bislang sieben Neuzugängen ist der 1. FSV Mainz 05 in seiner Kaderplanung schon relativ weit. Komplett ist das Aufgebot, mit dem Trainer Sandro Schwarz erneut eine weitgehend sorgenfreie Saison anpeilt, allerdings noch nicht. Während sich um Jean-Philippe Gbamin weiter Spekulationen ranken und der Defensiv-Allrounder am Ende für eine sehr hohe Ablöse in die englische Premier League wechseln könnte, wird noch ein weiterer Innenverteidiger gesucht.

Moussa Niakhaté gilt im Abwehrzentrum als gesetzt. Stefan Bell und Alexander Hack sind zwei weitere erfahrene Innenverteidiger, die um den Platz neben dem Franzosen kämpfen. Dahinter allerdings steht nur noch Youngster Ahmet Gürleyen zur Verfügung, nachdem Niko Bungert seine Karriere beendet hat.

Edimilson Fernandes erhöht den Konkurrenzkampf

Gesucht wird nun noch nach einem weiteren talentierten Innenverteidiger, der seine Klasse im Idealfall bereits nachgewiesen hat. Sportlich ins Raster gepasst hätte der 22-jährige Brasilianer Lyanco vom FC Turin, der laut Aussage von Sportdirektor Rouven Schröder in „Bild“ aber zu teuer ist: „Der Spieler ist finanziell eine Kategorie zu hoch für uns.“

Unterdessen könnten neben Gbamin auch Alexandru Maxim und Levin Öztunali den Verein noch verlassen. Beiden würde Mainz wohl keine größeren Steine in den Weg legen, zumal der Konkurrenzkampf im Mittelfeld bereits groß war und mit Neuzugang Edimilson Fernandes sicher nicht weniger intensiv wird.