1. FSV Mainz 05: Robin Quaison nach Lyon?

Robin Quaison
Kapitaler Fehlstart mit Mainz: Robin Quaison.
Foto: imago images / Martin Hoffmann
03.10.2020 - 06:46 | von Johannes Ketterl

Der Trainerwechsel von Achim Beierlorzer zu Jan-Moritz Lichte hat beim 1. FSV Mainz 95 zumindest kurzfristig keinen positiven Effekt mit sich gebracht. Im ersten Spiel unter Leitung des bisherigen Beierlorzer-Assistenten, der durchaus Chancen hat, zur Dauerlösung zu werden, verloren die Rheinhessen beim 1. FC Union Berlin glatt mit 0:4 und präsentierten sich dabei abermals ganz schwach.

"Nach diesem Spiel hat man den Eindruck, dass wir an allem arbeiten müssen. Ja, es war vorher eine schwierige Situation, das wussten wir. Aber, das darf für keinen eine Ausrede sein, auch für mich nicht – das Ergebnis hatte damit zu tun, was wir auf dem Platz gezeigt haben", fand Lichte bei "DAZN" klare Worte und nahm damit vor allem die Mannschaft in die Pflicht.

Auch von Sportvorstand Rouwen Schröder gab es via "Bild" eine unmissverständliche Ansage: "Es gibt keine Alibis mehr, für uns alle nicht. Wenn du die ersten drei Bundesliga-Spiele verlierst, ist klar, dass du mehr falsch als richtig gemacht hast – da müssen wir schonungslos mit uns umgehen!“

Viele Interessenten für Niakhaté

Abzuwarten bleibt indes, wer dabei mithelfen wird, den Karren aus dem Dreck zu ziehen. Denn bis zum Transferschluss am Montagabend ist der eine oder andere Abgang auch von eigentlichen Leistungsträgern noch möglich. Dazu zählt der in Berlin gesperrt fehlende Moussa Niakhaté, der laut "Bild" unter anderem bei Borussia Dortmund, beim SSC Neapel, bei der AS Rom, bei Stade Rennes und bei englischen Vereinen auf dem Zettel stehen soll. Für en 24-Jährigen soll Mainz eine Ablöse von 15 Millionen Euro vorschweben.

Für Robin Quaison soll sich unterdessen Gerüchten aus Frankreich zufolge Olympique Lyon interessieren, das sich nach Ersatz für Memphis Depay umsieht, den es weiterhin zum FC Barcelona zieht. Weil der schwedische Nationalspieler nur noch bis 2021 unter Vertrag steht, ist die Mainzer Verhandlungsposition anders als beim noch bis 2023 gebundenen Niakhaté nicht die beste.