Auch Thorsten Fink ein Trainerkandidat beim 1. FC Köln?

Zuletzt in Japan tätig: Thorsten Fink.
Zuletzt in Japan tätig: Thorsten Fink.
Foto: IMAGO / AFLOSPORT
04.04.2021 - 06:37 | von Johannes Ketterl

Vor allem in der ersten Halbzeit präsentierte sich der 1. FC Köln am Samstagnachmittag mehr als ansprechend und war beim VfL Wolfsburg sogar die bessere Mannschaft. Die vorhandenen Chancen allerdings konnten die Geißböcke nicht in Treffer ummünzen und kassierten bei einem nach der Pause deutlich verbesserten Tabellendritten letztlich eine 0:1-Niederlage, die im Abstiegskampf ein weiterer Rückschlag war. Auch für Trainer Markus Gisdol, auf den nicht zum ersten Mal großer Druck lastet und der möglicherweise noch vor dem Kellerduell am nächsten Sonntag beim 1. FSV Mainz 05 um seinen Job bangen muss.

Bei einer Niederlage gegen Mainz, so viel scheint klar, ist die Ära Gisdol am Geißbockheim beendet. Aber offenbar gibt es auch Gedankenspiele, mit einem neuen Coach in die so wichtige Partie mit den Rheinhessen zu gehen.

Unbestätigten Gerüchten zufolge war sich der 1. FC Köln schon vor der Länderspielpause mit Friedhelm Funkel einig, der vor der Partie gegen Borussia Dortmund sogar schon einen Corona-Test absolviert haben soll, um sofort einsteigen zu können. Das 2:2 gegen den BVB aber hielt Gisdol erst einmal im Amt.

Nun gilt wieder Funkel als heißer Kandidat für die Rettermission, scheint dabei aber nicht die einzige Option zu sein. So berichtet der "Express", dass Geschäftsführer Horst Heldt vor dem Dortmund-Spiel auch mit Thorsten Fink eine grundsätzliche Einigung erzielt haben soll. Der ehemalige Profi des FC Bayern war zuletzt bis Sommer in Japan bei Vissel Kobe tätig, kehrte dann aber aus familiären Gründen nach Deutschland zurück.

Anders als Funkel wäre der einst in der Bundesliga schon für den Hamburger SV verantwortliche Fink allerdings wohl kein Feuerwehrmann nur bis zum Ende der Saison, sondern würde vermutlich nur mit einer längerfristigen Perspektive unterschreiben.