Bayer Leverkusen: Kommt Benoit Badiashile?

Benoit Badiashile
Wunschspieler in Leverkusen: Benoit Badiashile.
Foto: imago images / PanoramiC
28.08.2020 - 07:24 | von Johannes Ketterl

In den Kader von Bayer Leverkusen wird in den nächsten Tagen möglicherweise richtig Bewegung kommen. Mit Kai Havertz und Kevin Volland stehen gleich zwei Offensivspieler kurz vor dem Absprung, während auch Joel Pohjanpalo und Lucas Alario den Abschied aus der Farbenstadt planen. Im Gegenzug könnte dafür ein europaweit begehrtes Defensivtalent den Weg nach Leverkusen finden.

Noch fehlt die Vollzugsmeldung, doch bereits zu Wochenbeginn machten Berichte die Runde, dass sich Leverkusen mit dem FC Chelsea auf einen Wechsel von Nationalspieler Havertz verständigt habe. Rund 80 Millionen Euro soll Leverkusen als Basisablöse für Havertz erhalten, der in den folgenden Jahren noch bis zu 20 weitere Millionen in Form von Sonder- und Bonuszahlungen bringen könnte.

Nicht ganz so viel, aber dennoch einen dicken Batzen Geld könnte unterdessen auch Volland in die Kassen spülen. Der 28 Jahre alte Angreifer, mit dem Gespräche über eine Verlängerung des 2021 auslaufenden Vertrages bislang nicht erfolgreich waren, steht übereinstimmenden Berichten von "Bild" und "kicker" zufolge kurz vor einem Wechsel zum AS Monaco. Rund 20 Millionen Euro soll der Angreifer kosten, der im Fürstentum unter Trainer Niko Kovac spielen würde.

Badiashile auch in England begehrt

Während Bayer auf Abgänge von Havertz und Volland mit der Verpflichtung von mindestens einem neuen Angreifer reagieren würde, laufen parallel dazu auch Bemühungen um Benoit Badiashile vom AS Monaco, dessen Ablöse im Zuge eines Volland-Transfers verrechnet werden könnte. Der französische U-19-Nationalspieler gilt als Top-Talent, hat aber sicherlich seinen Preis. Angebote von den Wolverhampton Wanderers und von Manchester United soll Monaco bereits abgelehnt haben, könnte bei positiven Verhandlungen in Sachen Volland aber Leverkusen entgegenkommen.

Alleine mit einem Tausch Badiashile gegen Volland wäre es aber wohl nicht getan. Vielmehr müsste Bayer vermutlich noch zusätzlich eine Ablöse nach Monaco überweisen, um den Zuschlag zu erhalten.