Bayer Leverkusen: Rashica-Wechsel im Januar?

Milot Rashica
Noch mindestens bis Januar in Bremen: Milot Rashica.
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14.10.2020 - 09:31 | von Johannes Ketterl

Gegen Eintracht Norderstedt im DFB-Pokal hat Bayer Leverkusen zwar ein Feuerwerk abgebrannt und einen standesgemäßen 7:0-Sieg eingefahren, doch in der Bundesliga wartet die Werkself auch nach drei Spieltagen noch auf den ersten Erfolg. Zwar ist die Mannschaft von Trainer Peter Bosz bei drei Unentschieden auch noch ungeschlagen, doch der aktuelle 14. Tabellenplatz entspricht natürlich nicht den Ansprüchen. Vielleicht auch deshalb haben die Verantwortlichen kurz vor Transferschluss ihre Suche nach offensiver Verstärkung noch einmal intensivert, allerdings letztlich vergeblich.

Nachdem zuvor nur Patrik Schick als Ersatz für die abgewanderten Top-Scorer Kai Havertz (FC Chelsea) und Kevin Volland (AS Monaco) verpflichtet worden war, unternahm Leverkusen am letzten Tag der Transferperiode am 5. Oktober noch den Versuch, Milot Rashica vom SV Werder Bremen loszueisen.

Mit Rashica selbst war sich Bayer auch schnell einig, doch mit Werder konnte bis zum Ende der Transferfrist keine Einigung erzielt werden. Zumindest nicht so rechtzeitig, dass sämtliche Daten noch fristgerecht an die DFL hätten übermittelt werden können. Knackpunkt in den Gesprächen über eine Ausleihe bis zum Saisonende war dabei dem Vernehmen nach eine von Bremen gewünschte Kaufpflicht über rund 20 Millionen Euro.

Völler stellt neuen Anlauf in Aussicht

Bayer wäre am Ende zwar wohl zu einer entsprechenden Regelung bereit gewesen, doch die genaue Ausgestaltung konnte nich mehr rechtzeitig besprochen werden. So blieb ein enttäuschter Rashica zurück, dem von Bayer-Geschäftsführer Rudi Völler laut "Sport Bild" aber ein neuer Anlauf für die Wintertransferperiode in Aussicht gestellt wurde.

Rashica war laut "Sport Bild" höchst angetan von Leverkusen und wäre sicherlich auch im Januar offen für einen Wechsel. An genügend Zeit für einen erfolgreichen Abschluss der Verhandlungen sollte es dann zumindest nicht scheitern.