Borussia Dortmund: Marcus Forss im Blick?

Marcus Forss
Gute Quote in der Championship: Marcus Forss.
Foto: imago images / Pro Sports Images
08.11.2020 - 20:05 | von Johannes Ketterl

Obwohl es letztlich nicht zu Punkten für Borussia Dortmund reichte, hat Erling Haaland seine außergewöhnliche Qualität auch im Spiel gegen den FC Bayern München unter Beweis gestellt. Der 20-jährige Norweger sorgte mit seinem Anschlusstreffer zum 2:3 nochmals für neue Hoffnung beim BVB und ist schon nach einem knappen Jahr in Dortmund schier unersetzlich. Auch, weil im Kader von Trainer Lucien Favre abgesehen vom noch nicht spielberechtigten Youssoufa Moukoko kein zweiter Mittelstürmer vorhanden ist.

Während Moukoko ab seinem 16. Geburtstag am 20. November zu einer Alternative werden soll und kann, kommen immer wieder Gerüchte darüber auf, der BVB könnte auch noch einen externen Backup für Haaland hinzuholen. Aktuell berichtet das Portal "Teamtalk", dass Marcus Forss in Dortmund Interesse geweckt haben und die Borussia an einen Wintertransfers des 21 Jahre alten Finnen vom FC Brentford denken soll.

Forss hat in der laufenden Saison in acht Spielen der Championship, der zweiten englischen Liga, mit vier Toren auf sich aufmerksam gemacht und überdies in vier Partien des League Cups zwei Mal getroffen. Der 1,82 Meter große Angreifer, der bereits mit 13 Jahren aus seiner Heimat zu West Bromwich Albion gewechselt ist und seit 2017 in Brentford unter Vertrag steht, gilt als eines der größten Talente Finnlands, dem der Sprung auf oberstes Niveau zugetraut wird.

Forss für Union Berlin zu teuer?

Ob der BVB eine Verpflichtung im Januar tatsächlich forcieren wird, bleibt abzuwarten. Vorstellbar ist ein solches Szenario wohl nur, wenn Moukoko auf Profi-Level mehr Anlaufzeit benötigen würde als allgemein erwartet. Ungeachtet dessen könnte Forss aber dennoch in der Bundesliga lanen.

Denn laut "Teamtalk" soll auch der 1. FC Union Berlin ein Auge auf den Angreifer geworfen haben, der allerdings angesichts eines bis 2023 laufenden Vertrages und mit Blick auf die in England auch in Corona-Zeiten üblichen Ablösesummen für die Eisernen wohl nur schwerlich zu finanzieren sein dürfte.