Borussia Dortmund: Nochmal Bangen m Sancho?

Jadon Sancho
Macht Man United doch noch einmal Ernst bei Jadon Sancho?
Foto: imago images / Team 2
10.09.2020 - 07:33 | von Johannes Ketterl

Die Ansage der Verantwortlichen von Borussia Dortmund war klar. Sollte bis zum Start des Trainingslagers in Bad Ragaz am 10. August kein konkretes Angebot für Jadon Sancho ins Haus flattern, wird der englische Nationalspieler ein weiteres Jahr im schwarz-gelben Trikot zu sehen sein. Seit jenem 10. August ist nun exakt ein Monat vergangen und es war zuletzt ruhig die Gerüchte einen Sancho-Wechsel betreffend.

Nun aber verdichten sich die Anzeichen dafür, dass Manchester United doch noch einen Vorstoß unternehmen wird, um den Offensivmann in die Premier League zu holen. Anfang August blieben die Red Devils das allseits erwartete, millionenschwere Angebot schuldig, doch nachdem nun auch in England der Transfermarkt etwas Fahrt aufgenommen hat, denkt man in Manchester offenbar doch wieder an Sancho.

Aus England verlautet nun auf jeden Fall, dass sich Man United mit der Spielerseite, insbesondere mit den Beratern angenähert haben soll und in dieser Hinsicht keine Probleme mehr zu erwarten seien. Darüber hinaus soll sich United-Trainer Ole Gunnar Solskjaer mehrfach mit Sancho getroffen und bei der Vereinsführung den Wunsch hinterlegt haben, den 20-Jährigen künftig zu seiner Belegschaft zählen zu dürfen.

Sanchos Vertrag endet erst 2023

Allerdings sitzt ganz klar Borussia Dortmund am Hebel, zumal im August auch bekannt wurde, dass Sanchos Vertrag entgegen dem vorherigen Kenntnisstand nicht nur bis 2022, sondern sogar bis 2023 läuft. Beim BVB kann man folglich in dieser Personalie völlig entspannt sein. Freilich müssen sich die Verantwortlichen um Sportdirektor Michael Zorc aber auch an ihren Aussagen messen lassen, dass Sancho nach dem 10. August nicht mehr transferiert wird, sollte Man United nun doch noch mit einem Geldkoffer vorstellig werden.

Selbst dann aber ist wahrscheinlich, dass der BVB dankend ablehnt und lieber mit Sancho in die neue Saison geht. Zum einen, weil man ansonsten ein Stück weit an Glaubwürdigkeit verlieren würde. Und zum anderen, weil auf die Schnelle sicherlich kein gleichwertiger Ersatz zu bekommen wäre.