Borussia Dortmund: Thema Depay wohl erledigt

Memphis Depay
Vor dem Absprung aus Lyon: Memphis Depay.
Foto: imago images / PanoramiC
04.09.2020 - 19:44 | von Johannes Ketterl

In den letzten Vorbereitungsspielen waren die Verantwortlichen von Borussia Dortmund generell nicht zufrieden. Auch Erling Haaland zählt zu den Akteuren, die sich von den kritischen Worten, die Sportdirektor Zorc in Bezug auf die Testspiele gegen Feyenoord Rotterdam (1:3), den SC Paderborn (1:1) und den VfL Bochum (1:3) angesprochen fühlen mussten.
 

Nichtsdestotrotz genießt der norwegische Sturmtank in Dortmund natürlich weiterhin höchste Wertschätzung und soll auch künftig der Torgarant schlechthin sein. Mit 13 Toren und drei Vorlagen in seinen ersten 15 Bundesliga-Spielen hat der im Winter für rund 20 Millionen Euro von Red Bull Salzburg zum BVB gekommene Angreifer die Messlatte auf jeden Fall hochgelegt.

Die Quote von beinahe einem Treffer im Schnitt pro Spiel zu halten, dürfte nicht ganz einfach werden, scheint mit Blick auf Qualität und Potential des 20-Jährigen aber auch nicht völlig utopisch. Sollte das gelingen, wäre es wohl nur eine Frage der Zeit bis noch größere Vereine mit hohen Offerten vorstellig werden. Damit will sich Haaland, der nach Informationen der "Sport Bild" in seinem bis 2024 laufenden Vertrag eine ab 2022 gültige Ausstiegsklausel mit einer festgeschriebenen Ablöse von 75 Millionen Euro haben soll, aktuell aber noch nicht befassen.

Depay wohl zum FC Barcelona

Auf der Pressekonferenz vor dem Länderspiel der norwegischen Nationalmannschaft gegen Österreich am heutigen Freitag erklärte Haaland, sich "noch einige Zeit" in Dortmund zu sehen. Sicherlich zur Freude der BVB-Anhänger, die hingegen ihren Traum von Memphis Depay wohl aufgeben müssen.

Denn es verdichten sich die Anzeichen etwa in Form eines Berichts des "Algemeen Dagblad“, dass es den niederländischen Nationalspieler ein Jahr vor Vertragsende bei Olympique Lyon zum FC Barcelona zieht. Dort könnte Depay zusammen mit Lionel Messi, der nach einer Kehrtwende nun wohl doch bei Barca bleiben und zumindest seinen bis 2021 laufenden Vertrag erfüllen wird, ein neues Offensivduo bilden, das zu Großem berufen scheint.