Borussia Mönchengladbach: Plea und Thuram nicht zu halten?

Marcus Thuram und Alassane Plea
In blendender Verfassung: Marcus Thuram und Alassane Plea.
Foto: imago images / Revierfoto
04.11.2020 - 17:57 | von Johannes Ketterl

Borussia Mönchengladbach sorgt in der Champions League weiterhin für mächtig Furore. Nach den beiden schon höchst respektablen Unentschieden bei Inter Mailand (2:2) und gegen Real Madrid (2:2), als jeweils erst spät ein Sieg aus der Hand gegeben wurde, gewann die Fohlen-Elf am gestrigen Dienstag bei Shakhtar Donezk mit 6:0 und hat damit eine überraschend gute Ausgangsposition im Kampf um das Achtelfinale. Auch dank der beiden Angreifer Marcus Thuram und Alassane Plea, die mit ihren Leistungen freilich auch andernorts Begehrlichkeiten wecken.

Nachdem Mönchengladbach im vergangenen Transfersommer Abgänge von Leistungsträgern vermeiden konnte, muss man am Niederrhein nun mit lukrativen Offerten für die beiden französischen Stürmer rechnen, die zwar jeweils noch einen Vertrag bis Juni 2023 besitzen, aber vermutlich dennoch nicht ganz einfach zu halten sein werden.

Wie der "Mirror" berichtet, sollen sich so mit Manchester United und Leicester City schon seit längerem zwei Vereine aus der englischen Premier League für Plea interessieren. Zudem soll in dessen Heimat nun auch Paris St. Germain ein Auge auf den 27-Jährigen geworfen haben, der vor einem knappen Jahr sein Debüt in der Nationalmannschaft Frankreichs feierte.

Diverse Top-Klubs an Thuram interessiert

Dieses Debüt steht dem vier Jahre jüngeren Thuram zwar noch bevor, dürfte aber nur eine Frage der Zeit sein. Thuram ist dabei sogar noch einen Tick begehrter als Plea und soll laut "Bild" beim AC Mailand auf der Wunschliste stehen, zu dem der Offensivmann auch dank seines Beraters Mino Raiola einen guten Kontakt haben soll.

Für Thuram sollen sich aber auch Manchester City sowie der FC Barcelona und Juventus Turin interessieren - für die beiden letztgenannten Klubs spielte bereits Vater Lilian Thuram, sodass auch in diese Richtung Verbindungen bestehen dürften. Spannend wird es mutmaßlich aber erst im nächsten Sommer, sind doch auf dem winterlichen Transfermarkt nicht die ganz großen Wechsel zu erwarten.