Eintracht Frankfurt: Kommt Maxi Philipp?

Maximilian Philipp
Rückkehr in die Bundesliga? Maximilian Philipp (l.).
Foto: imago images / ZUMA Press
24.09.2020 - 06:28 | von Johannes Ketterl

Eineinhalb Wochen bleiben Eintracht Frankfurt noch Zeit, den Kader zu optimieren, ehe mit dem Transferschluss am 5. Oktober in Sachen Neuzugänge abgesehen von vertragslosen Spielern nichts mehr geht. Dass die SGE noch einige Baustellen aufweist, ist dabei ein offenes Geheimnis. Insbesondere in der Offensive ist Frankfurt relativ dünn besetzt. Die Hoffnung auf eine Rückkehr von Luka Jovic haben sich die Anhänger der Eintracht indes dennoch vergeblich gemacht.

In den vergangenen Tagen waren Gerüchte aufgekommen, Jovic wolle nach einem enttäuschenden Jahr bei Real Madrid zurück nach Frankfurt. Sportvorstand Fredi Bobic allerdings kommentierte die Spekulationen via "Bild" nun unmissverständlich und erklärte dass der serbische Nationalspieler nicht wieder ins Trikot mit dem Adler auf der Brust schlüpfen werde.

Grundsätzlich allerdings will Bobic nichts ausschließen, wenngleich die Frankfurter Fans besser nicht noch auf einen Top-Transfer hoffen sollten: "Man kann nicht davon ausgehen, dass noch ein Riesen-Kracher kommt. Trotzdem lasse ich mir jede Tür offen, weil ich weiß, was in den letzten sieben bis zehn Tagen passieren kann. Da kann es noch turbulent werden auf dem Transfermarkt. In England, Spanien, Italien, aber auch hier in Deutschland, wo das ein oder andere Türchen bei dem ein oder anderen Spiel noch aufgeht."

Neues Angebot für Hrustic

Kommen soll auf jeden Fall noch eine Alternative für den rechten Flügel. Dabei gilt nach wie vor der australische Nationalspieler Ajdin Hrustic vom FC Groningen als Wunschkandidat. Das Angebot für den 24-Jährigen soll die Eintracht inzwischen auf rund eine Million Euro nachgebessert haben.

Ein Kandidat könnte überdies auch Maximilian Philipp sein, den Dinamo Moskau laut "transfermarkt.de" unter anderem dem VfB Stuttgart und der Eintracht angeboten haben soll. Der 26-Jährige, der erst vor einem Jahr für rund 20 Millionen Euro von Borussia Dortmund nach Russland gewechselt ist, könnte offenbar inklusive Kaufoption ausgeliehen werden, wäre also eine ebenso kostengünstige wie flexible und bundesligaerfahrene Alternative für die Offensive.