FC Augsburg muss wieder zittern - Heiko Herrlich vor dem Aus?

Muss um seinen Job bangen: Heiko Herrlich.
Muss um seinen Job bangen: Heiko Herrlich.
Foto: IMAGO / Poolfoto
24.04.2021 - 06:51 | von Johannes Ketterl

Nach dem 2:1-Sieg am 27. Spieltag gegen die TSG 1899 Hoffenheim schien der Klassenerhalt für den FC Augsburg nur noch Formsache. Vier Spiele und nur einen Punkt später muss der FCA nun aber wieder bangen. Mit der 2:3-Niederlage am Freitagabend gegen den 1. FC Köln und einer vor allem im ersten Durchgang desolaten Vorstellung ist der Vorsprung auf Relegationsplatz 16 auf vier Punkte geschrumpt. Rang 17 ist zwar sieben Zählern entfernt, doch Hertha BSC hat drei Spiele weniger absolviert. Dass in Augsburg die Alarmsirenen schrillen, ist somit nur nachvollziehbar.

Besonders im Fokus steht Trainer Heiko Herrlich, der es seit seiner Installation vor einem guten Jahr nicht wirklich geschafft hat, die Mannschaft weiterzuentwickeln. Vor allem spielerisch zählt der FCA zu den schwächsten Teams der Liga und war gegen Köln in der ersten Halbzeit nicht wirklich auf dem Platz.

In der Verantwortung steht natürlich der Trainer, für den es nun eng werden dürfte. Die Aussagen von Geschäftsführer Sport Stefan Reuter nach dem Spiel gegen Köln ließen jedenfalls tief blicken. "Ich schätze Heiko unglaublich, aber erlauben Sie mir, dass wir uns jetzt das Wochenende Zeit nehmen, um gemeinsam zu besprechen und zu analysieren, wie es zu so etwas kommen kann. Man ist gut beraten, so etwas sacken zu lassen, eine Nacht drüber zu schlafen und sich dann zusammenzusetzen und zu überlegen, wie wir die letzten drei Spiele angehen", zitiert der "Kicker" den Weltmeister von 1990, der ein Bekenntnis zu Herrlich vermied.

Sollte in den kommenden Tagen die Entlassung folgen, wäre es nun sicherlich keine Überraschung mehr.