FC Bayern München: Abschied von David Alaba fix?

David Alaba
Nicht mehr lange beim FC Bayern? David Alaba.
Foto: imago images / Laci Perenyi
02.11.2020 - 06:32 | von Johannes Ketterl

Beim 2:1-Sieg des FC Bayern München am Samstag beim 1. FC Köln durfte sich David Alaba lange schonen, ehe der etatmäßige Abwehrchef von Trainer Hans-Dieter Flick in der Schlussphase doch noch auf den Platz beordert wurde. Am morgigen Dienstag in der Champions League bei Red Bull Salzburg wird der 28-Jährige nun wieder in der Startelf des deutschen Rekordmeisters erwartet, steht aber unabhängig davon bereits im Mittelpunkt.

Seit Monaten ranken sich Spekulationen um die Zukunft Alabas, dessen Vertrag beim FC Bayern nur noch bis zum 30. Juni 2021 läuft. Diverse Top-Klubs aus Europa wie der FC Barcelona, Real Madrid, Juventus Turin, Manchester City oder der FC Liverpool sollen sich Gerüchten zufolge mit dem österreichischen Nationalspieler befassen, dessen Abschied aus München sich inzwischen wohl nicht mehr vermeiden lässt.

So verriet Bayern-Präsident Herbert Hainer am Sonntagabend als Gast der Sendung "Blickpunkt Sport" des Bayerischen Rundfunks, dass der Verein sein Angebot zur Vertragsverlängerung zurückziehen werde. Laut Hainer habe der FC Bayern Alaba und dessen umstrittenen Berater Pini Zahavi mitgeteilt, bis Ende Oktober Klarheit haben zu wollen.

"Es gibt kein Angebot mehr"

"Wir haben bis gestern nichts gehört gehabt, daraufhin hat unser Sportvorstand Hasan Salihamidzic nochmal bei dem Berater nachgehakt. Und die Antwort war, dass das Angebot immer noch unbefriedigend ist und wir weiter nachdenken sollen. Darauf haben wir uns entschieden, das Angebot komplett vom Tisch zu nehmen - das heißt, es gibt kein Angebot mehr."

Die Bayern hatten in den letzten Monaten stets deutlich gemacht, die Forderungen Alabas in Höhe von kolportierten 25 Millionen Euro Jahresgehalt nicht erfüllen zu wollen. Zuletzt soll der deutsche Rekordmeister laut "Bild" für einen Fünfjahresvertrag elf Millionen Euro pro Jahr plus mögliche Prämien in Höhe von weiteren sechs Millionen Euro per annum geboten habe. Offenbar zu wenig für Alaba und Zahavi, die nun wohl versuchen müssen, andernorts ihre Vorstellungen durchzubringen.