FC Bayern München: Boubacar Kamara im Blick

Boubacar Kamara
Im Visier des FC Bayern: Boubacar Kamara.
Foto: imago images / PanoramiC
11.12.2020 - 07:55 | von Johannes Ketterl

Drei Partien stehen für den FC Bayern München noch auf dem Programm, ehe über Weihnachten zumindest für einige Tage ausgespannt werden kann, ehe es im Januar direkt wieder losgeht. Dann öffnet auch der winterliche Transfermarkt, auf dem sich die Münchner aber mutmaßlich zurückhalten werden. Stattdessen richtet sich der Blick eher auf den kommenden Sommer und mögliche Top-Verstärkungen.

Weil der Abschied von Javi Martinez mit Vertragsende im Juni 2021 als sicher gilt, sich auch Corentin Tolisso anders orientieren könnte und Marc Roca bislang noch nicht über den Status des Ergänzungsspielers hinaus gekommen ist, liegt ein Schwerpunkt der Personalplanungen sicherlich auf dem zentralen Mittelfeld.

Davon ausgehend, dass Youngster Angelo Stiller den Verein in Richtung TSG 1899 Hoffenheim verlässt, bleiben mit Joshua Kimmich, Leon Goretzka und Roca nur drei fest einzuplanende Kandidaten für die Doppelsechs, während Jamal Musiala und Thomas Müller offensiver einzusortieren sind. Ob der aktuell von Benfica Lissabon ausgeliehene und erst ab Januar für die Profis spielberechtigte Tiago Dantas fest verpflichtet wird, ist fraglich. 

Kamara vielerorts begehrt

Als sehr wahrscheinlich aber gilt der Transfer eines neuen Hochkaräters, der ein gleichwertiger Ersatz für Kimmich und/oder Goretzka sein soll. Neben den beiden Gladbachern Florian Neuhaus und Denis Zakaria wurden zuletzt auch Eduardo Camavinga (Stade Rennes), Lucien Agoume (Spezia Calcio) und Frenkie de Jong (FC Barcelona) gehandelt.

Nun berichtet die "L'Equipe", dass die Bayern den schon in der Vergangenheit beobachteten Boubacar Kamara von Olympique Marseille weiter im Blick haben. Der 21-Jährige, der dem Kader der französischen U21 angehört und der aufgrund eines 2022 auslaufenden Vertrages auf den Markt kommen könnte, soll allerdings auch bei Paris St. Germain, dem FC Chelsea und dem FC Arsenal sowie beim FC Barcelona ein Thema sein.

Bislang dürfte eine von Marseille offenbar aufgerufene Ablöse in Höhe von 60 Millionen Euro allerdings eher abschreckend auf Interessenten wirken, wobei diese Forderung angesichts des näher rückenden Vertragsendes kaum zu halten sein dürfte.