FC Bayern München: Das nächste Top-Talent im Blick?

Gianluca Busio
Offenbar auf dem Radar des FC Bayern: Gianluca Busio.
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19.12.2020 - 08:09 | von Johannes Ketterl

In den vergangenen Jahren ist der FC Bayern München verstärkt darum bemüht, internationale Top-Talente schon in jungen Jahren zu verpflichten und ihnen dann zum Durchbruch zu verhelfen. Alphonso Davies ist sicherlich das Paradebeispiel für diese Personalpolitik, aber auch Jamal Musiala dient als Vorbild. Mit Tiago Dantas, der am Januar auch bei den Profis spielberechtigt ist, steht der nächste hochveranlagte Youngster bereits in den Startlöchern, dem weitere folgen dürften.

Das nächste Talent, das das Münchner Interesse geweckt haben soll, ist laut der spanischen "Sport" der 18 Jahre alte Gianluca Busio von Sporting Kansas City. Trotz seines jungen Alters hat der zentrale Mittelfeldspieler beim MLS-Klub einen Stammplatz. Busio, der auch der U20-Nationalmannschaft der USA angehört, gilt dabei als flexibel und wurde auch schon auf dem linken Flügel eingesetzt, fühlt sich aber auf der Sechs oder der Acht am wohlsten.

Busios Leistungen indes wurden nicht nur in München registriert, sondern auch der FC Barcelona sowie mehrere Vereine aus der englischen Premier League und der italienischen Serie A sollen den nur 1,70 Meter großen Mittelfeldmann seit geraumer Zeit beobachten.

Davies und Richards als Lockmittel?

Ob Busio, der im Mai 19 Jahre alt wird, bereits zu einem Wechsel nach Europa bereit ist oder es vorzieht, in der Heimat die nächsten Schritt zu machen, bleibt abzuwarten. Sollte die Tendenz in Richtung Wechsel gehen, hätten die Bayern aber wohl nicht die allerschlechtesten Karten. Insbesondere natürlich wegen der Karriere, die der ebenfalls aus der MLS nach München gewechselte Davies mittlerweile hingelegt hat.

Aber auch, weil mit Chris Richards ein auch erst 20-jähriger Landsmann im Kader der Bayern steht, der erste Profiluft schnuppern durfte, aber noch auf den ganz großen Durchbruch wartet. Zumindest die Eingewöhnung würde Busio dank Richards und Davies mutmaßlich nicht allzu schwer fallen.