FC Bayern München: David Alaba nach Italien?

David Alaba
Vertrag beim FC Bayern endet: David Alaba.
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11.10.2020 - 07:20 | von Johannes Ketterl

Mit der österreichischen Nationalmannschaft tritt David Alaba am heutigen Sonntag im Rahmen der Nations League in Nordirland an. Am Mittwoch steht für den 28-Jährigen, der beim 2:1-Testspielsieg der ÖFB-Auswahl vergangene Woche gegen Griechenland geschont wurde, dann noch das Gastspiel in Rumänien auf dem Programm, ehe es zurück beim FC Bayern München in richtig intensive Wochen nahezu ohne Gelegenheit zum Verschnaufen geht.

Parallel dazu muss sich Alaba weiterhin auch mit seiner nach wie vor ungeklärten Zukunft beschäftigen. Der Vertrag des Allrounders, der sich in diesem Jahr zu einem der weltweit besten Innenverteidiger entwickelt hat, läuft am 30. Juni 2021 aus und bislang kamen der gebürtige Wiener bzw. seine Berater mit dem FC Bayern nicht auf einen gemeinsamen Nenner. Eine Forderung von 25 Millionen Euro Jahresgehalt scheint der deutsche Rekordmeister nicht gewillt, zu erfüllen, während der von Uli Hoeneß kürzlich im "Doppelpass" als "geldgieriger Piranha" bezeichnete Berater Pini Zahavi zuversichtlich sein soll, dass Alaba ab Sommer 2021 in dieser Größenordnung verdienen wird.

Wo das sein wird, ist im Moment aber fraglich, scheinen doch nur ganz wenige Vereine inmitten der Corona-Pandemie dazu in der Lage, richtig tief in die Tasche zu greifen. Dass Alaba dem Vernehmen nach nur nach Spanien wechseln möchte, macht die Sache nicht einfacher.

Juves Innenverteidigung in fortgeschrittenem Alter

Nichtsdestotrotz soll laut "Tuttosport" nun Juventus Turin konkret an eine ablösefreie Verpflichtung Alabas im nächsten Sommer denken. Beim italienischen Rekordmeister wäre langfristig ein Innenverteidigergespann mit Matthijs de Ligt und Alaba sicherlich interessant, während sich Giorgio Chiellini mit 36 und Leonardo Bonucci mit 33 Jahren bereits im Herbst ihrer Karriere befinden.

Neben Juventus wird vor allem auch Manchester City Interesse nachgesagt. Beide könnten Alabas Forderungen wohl erfüllen, aber noch scheint völlig offen, wie es mit dem österreichischen Auswahlspieler weitergeht. Auch ein Abrücken von den bisherigen Vorstellungen und ein Verbleib in München sind möglich.