FC Bayern München: Goretzka und Kimmich sollen verlängern

Leon Goretzka und Joshua Kimmich
Sollen den FC Bayern in die Zukunft führen: Leon Goretzka und Joshua Kimmich.
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11.11.2020 - 07:49 | von Johannes Ketterl

Auch wenn die Tür von allen Beteiligten noch nicht endgültig geschlossen wurde, sieht es im Moment danach aus, als würden sich die Wege des FC Bayern München und von David Alaba am Ende der Saison trennen. Den österreichischen Nationalspieler, der sich unter Trainer Hans-Dieter Flick zum Abwehrchef und zu einem der besten Innenverteidiger der Welt entwickelt hat, zu verlieren, wäre für den deutschen Rekordmeister enorm schmerzhaft - erst recht, da Alaba nach Ablauf seines Vertrages ablösefrei gehen würde.

Sicherlich auch wegen der Erfahrungen in der Personalie Alaba, aber auch wegen der herausragenden Entwicklung der beiden Mittelfeldspieler, will der FC Bayern nun die noch bis 2022 bzw. 2023 datierten Verträge mit Leon Goretzka und Joshua Kimmich möglichst zeitnah und langfristig verlängern.

In Sachen Goretzka drückt der FC Bayern nun offenbar aufs Tempo. Noch vor Weihnachten sollen die Gespräche mit dem 25-Jährigen, der 2018 vom FC Schalke 04 gekommen ist, und dessen Berater Jörg Neubauer über eine Verlängerung aufgenommen werden. Nach Informationen der "Sport Bild" würden die Bayern im Gegenzug zu einer Unterschrift Goretzkas Gehalt, das vom Boulevard-Blatt auf rund acht Millionen Euro pro Jahr geschätzt wird, anheben. Goretzka selbst soll im Laufe seiner Karriere zwar durchaus auch einen Wechsel ins Ausland nicht ausschließen und vor allem den FC Barcelona schätzen, doch sieht sich der Nationalspieler im Moment in München gut aufgehoben.

Kimmich als Leader der Zukunft

Nichts anderes dürfte für Kimmich gelten, bei dem aufgrund des noch ein Jahr längeren Vertrages nicht die ganz große Eile besteht. Weil Kimmich, der nach seiner am Sonntag erfolgten Meniskus-OP bis Jahresende ausfällt, aber als der Leader der Zukunft gesehen wird, wollen die Bayern-Bosse einen Abgang unbedingt vermeiden und werden wohl nicht allzu spät die Initiative zu Gesprächen ergreifen.

Alles andere als dass Goretzka und Kimmich in München verlängern, ist dabei derzeit kaum vorstellbar.