FC Bayern München: Kommt Callum Hudson-Odoi?

Callum Hudson-Odoi
Im Visier des FC Bayern: Callum Hudson-Odoi.
Foto:imago images / Action Plus
01.10.2020 - 20:51 | von Johannes Ketterl

Der FC Bayern München steht wohl vor einer heißen Endphase der diesjährigen Sommertransferperiode. Bewegung ist beim deutschen Rekordmeister noch in beide Richtungen möglich. Allerdings scheint nun ein bereits sicher geglaubter Wechsel geplatzt, während ein bereits in der Vergangenheit umworbener Youngster wieder ein heißes Thema sein soll.

Offenbar gescheitert sind nach Informationen von "Sky" die Gespräche zwischen dem FC Bayern und Leeds United über einen Wechsel von Michaël Cuisance. Der französische Mittelfeldspieler war sich zwar mit dem englischen Premier-League-Aufsteiger einig und soll sogar schon den Medizincheck absolviert haben, doch beide Klubs sind dem Vernehmen nach nicht auf einen gemeinsamen Nenner gekommen. Zuletzt stand eine Ablöse in Höhe von 20 Millionen Euro im Raum für den 21-Jährigen, der vor gut einem Jahr für zwölf Millionen Euro von Borussia Mönchengladbach nach München gekommen ist.

Während auch der Transfer von Javi Martinez zu Athletic Bilbao in der Schwebe ist, haben die Bayern nach Informationen der "Bild" ihre Bemühungen um den schon in den vergangenen Transferperioden umworbenen Callum Hudson-Odoi vom FC Chelsea wieder intensiviert. Der 19-Jährige hat bei den Blues durch die Neuzugänge Timo Werner, Kai Havertz und Hakim Ziyech deutlich weniger Aussichten auf regelmäßige Einsätze und dürfte daher über eine Veränderung zumindest nachdenken.

Flick hofft auf einen weiteren Flügelspieler

Der FC Bayern hofft derweil, den Flügelspieler ausleihen zu können und damit dem Kader auf den offensiven Außenbahnen die aktuell noch fehlende Breite verleihen zu können. Kein Geheimnis ist es auf jeden Fall, dass sich Trainer Hans-Dieter Flick noch einen vierten Flügelspieler neben Leroy Sané, Serge Gnabry und Kingsley Coman wünscht.

Mehr als eine Leihe dürfte für die Münchner indes kaum möglich sein, hat Chelsea doch mehrfach deutlich gemacht, den noch bis 2024 unter Vertrag stehenden Offensivmann keineswegs abgeben zu wollen.