Kann Bayer Leverkusen den BVB ausstechen?

Jayden Braaf
Plant den Absprung aus Manchester: Jayden Braaf.
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10.01.2021 - 18:15 | von Johannes Ketterl

Nach dem durchwachsenen Start ins neue Jahr mit nur einem Punkt aus den Spielen bei Eintracht Frankfurt (1:2) und gegen den SV Werder Bremen (1:1) hofft Bayer Leverkusen am Dienstag auf das erste Erfolgserlebnis anno 2021. Erneut gegen Frankfurt, diesmal aber in der heimischen BayArena, geht es für die Werkself um den Einzug ins Achtelfinale des DFB-Pokals, das unbedingt erreicht werden soll, um die wohl größte Chance auf einen Titel zu wahren.

Am Dienstag wird schon alleine aufgrund der für eine Spielberechtigung nötigen, negativen Corona-Tests noch kein Neuzugang dabei sein. Allerdings ist es kein Geheimnis, dass sich die Leverkusener Verantwortlichen noch nach Verstärkung umsehen. Dabei wird es sich mutmaßlich um einen talentierten Offensivspieler handeln, der vor allem auf den Flügeln eingesetzt werden kann und in der zu erwartenden intensiven Phase ab Februar mit der Zusatzbelastung durch die Europa League als Alternative dienen soll.

Ins Raster passt der in den vergangenen Tagen gehandelte Kamaldeen Sulemana vom FC Nordsjaelland, doch der dänische Erstligist will den 18 Jahre alten Ghanaer offenbar wie schon in der Sommertransferperiode, als Bayer ebenfalls schon seine Fühler ausgestreckt haben soll, nicht abgeben.

Ablöse bei acht bis zehn Millionen Euro

Ein weiterer Kandidat, der bereits in britischen Medien mit Bayer in Verbindung gebracht wurde, ist nun offenbar Jayden Braaf von Manchester City. Der ebenfalls erst 18-jährige Niederländer hat bei den Skyblues bisher keine Profi-Perspektive aufgezeigt bekommen und plant deshalb spätestens im Sommer den Absprung. Für die nächste Saison galt bislang Borussia Dortmund als Favorit auf eine Verpflichtung Braafs, doch nun könnte laut "Bild" Bayer dazwischen spritzen und den Youngster nach Leverkusen holen.

Mit einer im Raum stehenden Ablöse im Bereich von acht bis zehn Millionen Euro wäre Braaf indes kein Schnäppchen, aber sicherlich auch ein Transfer für die Zukunft mit vielversprechender Perspektive.