Marko Grujic weiterhin im Blick?

Marko Grujic
Von Liverpool an den FC Porto verliehen: Marko Grujic.
Foto: imago images / GEPA pictures
10.10.2020 - 08:22 | von Johannes Ketterl

Nach zwei Jahren auf Leihbasis bei Hertha BSC ist Marko Grujic kurz vor Transferschluss nun in Portugal beim FC Porto gelandet. Der serbische Mittelfeldspieler wurde zwar erneut mit einem Wechsel nach Berlin sowie kurzfristig auch mit einer Leihe zu Werder Bremen in Verbindung gebracht, doch letztlich ist es nicht zu einer Rückkehr in die Bundesliga gekommen. Für die Zukunft ist ein Comeback des 24-Jährigen in Deutschland aber nicht ausgeschlossen.

Insbesondere Borussia Mönchengladbach hat es Grujic angetan, der im Sommer auch ein Thema bei der Fohlen-Elf war. In der serbischen Tageszeitung "Alo” verriet Grujic, der nach dem 2:1-Sieg nach Verlängerung Serbiens in Norwegen weiterhin auf die Teilnahme an der EM 2021 hoffen darf, dass die Borussia durchaus "eine realistische Option" gewesen sei.

Grujic ließ auch seine Kontakte spielen und holte einige Informationen über Mönchengladbach ein, die das Interesse an einem Engagement am Niederrhein noch weiter steigen haben lassen: "Valentino Lazaro und Breel Embolo haben mir gegenüber sehr positiv über Trainer Rose gesprochen."

"Eines Tages mit Rose zusammenarbeiten"

Allerdings hatte Gladbach letztlich auf Grujic' Position im zentralen Mittelfeld keinen Bedarf. "Der Versuch trug aber keine Früchte, weil Gladbach den derzeit verletzten Denis Zakaria nicht verkaufen konnte. Ich denke aber, dass ich eines Tages mit Rose zusammenarbeiten werde", glaubt der torgefährliche Mittelfeldmann weiter daran, irgendwann in Mönchengladbach zu landen.

Auch im Sommer 2021 wird Grujic aber sicherlich nicht zu einem Schnäppchen, läuft nach der Ausleihe nach Porto doch der Vertrag in Liverpool noch bis 2023. Und die Reds wissen auch um das Potential des achtfachen Nationalspielers, wenngleich im eigenen Starensemble bislang kein Platz war. Auf eine hohe Ablöse wird Liverpool für den Anfang 2016 für umgerechnet rund sieben Millionen Euro von Roter Stern Belgrad verpflichteten Sechser indes kaum verzichten.