Markus Weinzierl soll den FC Augsburg retten

Kehrte dem FCA 2016 den Rücken: Markus Weinzierl.
Kehrte dem FCA 2016 den Rücken: Markus Weinzierl.
Foto: IMAGO / Sven Simon
26.04.2021 - 10:39 | von Johannes Ketterl

Das Wochenende über haben sich die Verantwortlichen des FC Augsburg um Klubboss Klaus Hofmann und Geschäftsführer Stefan Reuter Zeit gelassen und dann wohl doch die Entscheidung getroffen, die schon nach dem 2:3 am Freitag gegen den 1. FC Köln zu erwarten war. Die offizielle Bestätigung steht zwar noch aus, doch mehrere Medien berichten übereinstimmend, dass Trainer Heiko Herrlich entlassen wurde.

Ein gutes Jahr nach seiner Verpflichtung muss Herrlich, der es nicht geschafft hat, die Mannschaft weiterzuentwickeln und nach der vor allem im ersten Durchgang desolaten Vorstellung gegen Köln mit dem FCA wieder tief im Abstiegskampf angekommen ist, seinen Hut wieder nehmen.

Und auch der Nachfolger steht schon fest. Mit Markus Weinzierl soll den FCA ein alter Bekannter vor dem Abstieg retten. Der 46-Jährige, der schon zwischen 2012 und 2016 in der Fuggerstadt tätig war und den FCA sogar nach Europa führte, kehrt nach missglückten Engagements beim FC Schalke 04 und beim VfB Stuttgart an die Stätte seiner größten Erfolge zurück. Differenzen mit Reuter, die die Trennung 2016 begleiteten, scheinen ausgeräumt.