Max Meyer für den 1. FC Köln eine Option?

Max Meyer zum FC Köln?
Max Meyer derzeit noch bei Crystal Palace
Foto: imago images / Pro Sports Images
07.01.2021 - 08:32 | von Siggi Kaiser

Max Meyer zu den Geißböcken? Nach dem verpatzten Jahresauftakt gegen den FC Augsburg (0:1) hofft der 1. FC Köln, es am Samstag besser zu machen und beim SC Freiburg punkten zu können. Die Erinnerungen an den 2:1-Sieg im Breisgau in der vergangenen Saison dienen dabei als Mutmacher. Allerdings hat man natürlich auch beim FC registriert, dass der Sport-Club seine letzten vier Spiele allesamt gewonnen hat. Auf neues Personal kann Trainer Markus Gisdol unterdessen weiter nicht zurückgreifen.

FC-Geschäftsführer Horst Heldt betonte in den vergangenen Tagen zwar, dass grundsätzlich die Möglichkeit gegeben wäre, auf dem Transfermarkt nachzujustieren, doch ist es auch kein Geheimnis, dass die Geißböcke dabei eher kleine Brötchen backen müssten. Kommt es nicht zu nennenswerten Abgängen, die derzeit nicht in Sicht sind, sind keine großen Sprünge drin.

Daran wird sich aller Voraussicht nach auch im Sommer nichts ändern, selbst wenn der Klassenerhalt gelingen sollte. Vielmehr muss sich der Kölner Fokus dann darauf richten, möglichst ablösefreie Spieler von einem Engagement in der Domstadt zu überzeugen. Ein Kandidat in diesem Zusammenhang ist mit Yannick Gerhardt ein Kölner Eigengewächs mit auslaufendem Vertrag beim VfL Wolfsburg. Der 26-Jährige allerdings möchte auf jeden Fall erstklassig bleiben und sich früh entscheiden. Zeitnahe Planungssicherheit kann der 1. FC Köln diesbezüglich indes nicht bieten, sodass eine Gerhardt-Rückkehr eher unwahrscheinlich ist.

Planungen ohne Rexhbecaj?

Ebenfalls im Sommer ablösefrei wäre Max Meyer, den der "Stadt-Anzeiger" ins Gespräch bringt. Der ehemalige Schalker soll bei Crystal Palace allerdings 190.000 Euro pro Woche verdienen und musste in Köln enorme Abstriche hinnehmen. Darum wird Meyer, der beim Londoner Klub sportlich schon länger keine Rolle mehr spielt, nach Vertragsende im Juni aber generell nicht umhinkommen.

Das Interesse an Gerhardt und Meyer lässt unterdessen erahnen, dass der FC nicht wirklich mit Elvis Rexhbecaj plant, der vom VfL Wolfsburg nur ausgeliehen ist und nach jetzigem Stand sieben Millionen Euro Ablöse kosten würde. Offen ist auch noch die Zukunft von Salih Özcan, dessen auslaufenden Vertrag die Geißböcke aber unbedingt verlängern möchten.