Nicolas Gonzalez wieder im Visier der Premier League?

Bis 2024 an den VfB gebunden: Nicolas Gonzalez.
Bis 2024 an den VfB gebunden: Nicolas Gonzalez.
Foto: IMAGO / Sportfoto Rudel
01.06.2021 - 08:12 | von Johannes Ketterl

Mit Gregor Kobel hat der VfB Stuttgart seinen ersten Leistungsträger nun auch offiziell verloren. Der Schweizer Schlussmann wurde bei Borussia Dortmund als Neuzugang präsentiert, spült den Schwaben als Entschädigung aber eine Ablöse im Bereich von 15 Millionen Euro in die Kasse. Einen Teil davon, dem Vernehmen nach gut zwei Millionen Euro, muss der VfB allerdings im Zuge einer vereinbarten Weiterverkaufsklausel an Kobels Ex-Klub TSG 1899 Hoffenheim weiterreichen. Der letzte Abgang muss Kobel unterdessen nicht zwingend gewesen sein, haben doch weitere VfB-Profis andernorts Begehrlichkeiten geweckt.

Dazu zählte in der abgelaufenen Saison lange auch Nicolas Gonzalez, um den es dann aber in der Endphase verletzungsbedingt deutlich ruhiger geworden ist. Sechs Tore und zwei Vorlagen in seinen 15 Einsätzen sind allerdings eine beachtliche Quote des 23 Jahre alten Argentiniers, der schon im Sommer 2020 lange als Wechselkandidat galt.

Wurden damals kolportierte Interessenten vor allem aus dem südeuropäischen Raum nicht konkret, führten Gespräche mit Brighton & Hove Albion auch nicht zu einem Abschluss. Laut der "Daily Mail" soll Brighton nun aber erneut Interesse bekunden. Die Seagulls hätten dank der hohen TV-Gelder in der Premier League sicherlich auch die finanziellen Möglichkeiten, dem VfB ein attraktives Angebot zu unterbreiten.

Klar ist dabei, dass die Stuttgarter Verantwortlichen dank eines bis 2024 laufenden Vertrages keinerlei Druck und die bessere Verhandlungsposition hätten, sollte tatsächlich eine konkrete Offerte ins Haus flattern.