Peter Bosz bei Bayer Leverkusen fest im Sattel

Peter Bosz will schnell die Wende schaffen.
Peter Bosz will schnell die Wende schaffen.
Foto: IMAGO / Poolfoto
25.02.2021 - 07:07 | von Johannes Ketterl

Bayer Leverkusen befindet sich inmitten einer Phase, die am Ende über die Bewertung der Saison entscheiden könnte. Nach nur einem Sieg, aber vier Niederlagen aus den letzten sieben Pflichtspielen soll zunächst am heutigen Donnerstag im Sechzehntelfinale der Europa League die 3:4-Niederlage aus der vergangenen Woche bei den Young Boys Bern noch gedreht werden, ehe in der Bundesliga gegen den SC Freiburg ein Sieg her muss, damit der Rückstand auf Platz vier und die damit verbundene Champions-League-Qualifikation von aktuell fünf Punkten nicht weiter anwächst.

Gefordert ist dabei natürlich auch Trainer Peter Bosz, seiner Mannschaft die richtige Strategie mit auf den Weg zu geben und das passende Personal auszuwählen. Spekulationen darüber, dass der niederländische Fußball-Lehrer im Falle eines Scheiterns gegen Bern um seinen Posten bangen müsste, erteilte Sportdirektor Simon Rolfes nun im "Kicker" derweil eine deutlich Absage: "Ein Trainerwechsel ist kein Thema."

Rolfes betonte stattdessen, dass alle Verantwortlichen zusammen daran arbeiten, Bayer wieder in die Spur zu führen: "Die Trainerfrage stellen wir nicht. Es geht darum, zielorientiert zusammenzuarbeiten. Wir tun alles dafür, auch der Trainer mit der Mannschaft. Da legen wir die Energie rein, alle gemeinsam."

Nichtsdestotrotz steht es für Rolfes aber auch "außer Frage, dass wir hohe Ziele haben und im Pokal eines davon verpasst haben. Umso mehr sind wir in der Europa League gefordert, weiterzukommen." Sollte es dennoch schief gehen, dürften die Diskussionen um Bosz zumindest nicht weniger werden.