Peter Bosz bei Bayer Leverkusen zunehmend unter Druck

Mächtig unter Druck: Peter Bosz.
Mächtig unter Druck: Peter Bosz.
Foto: IMAGO / Nordphoto
22.03.2021 - 07:00 | von Johannes Ketterl

Die Krise von Bayer Leverkusen setzt sich fort und wird immer tiefer. Mit dem gestrigen 0:3 bei Hertha BSC ist der Rückstand der Werkself auf den angepeilten vierten Platz und damit die Qualifikation für die Champions League auf sieben Punkte angewachsen. Bei nur noch acht ausstehenden Spielen und insbesondere in der momentanen Form dürfte es alles andere als einfach werden, die Saison nicht mit einer Enttäuschung zu beenden. Nicht ausgeschlossen ist zudem bei nur vier Punkten Distanz zum zehnten Platz noch ein weiterer Absturz.

Automatisch in den Blickpunkt rückt damit Trainer Peter Bosz, der sich schon in den vergangenen Wochen angreifbar gemacht hat. Bislang allerdings erhielt der niederländische Fußball-Lehrer von den Verantwortlichen um Geschäftsführer Rudi Völler die volle Rückendeckung.

Dass es dabei bleibt, erscheint nach einer ganz schwachen Vorstellung in Berlin nicht mehr sicher, wenngleich es auch noch keine gegenteiligen Äußerungen gibt und Bosz selbst nach der Pleite am Sonntag erklärte, auch nach der Länderspielpause beim Heimspiel gegen den FC Schalke 04 auf der Bank zu sitzen.

Gut möglich indes, dass sich die Verantwortlichen bei Bayer zu Beginn der Länderspielpause zusammensetzen und die weitere Vorgehensweise diskutieren. Der Trainer dürfte dann nicht das kleinste Thema sein.