RB Leipzig: Dominik Szoboszlai im Visier?

Dominik Szoboszlai
Dominik Szoboszlai gilt als eines der größten Talente Europas.
Foto: imago images / GEPA pictures
07.10.2020 - 06:45 | von Johannes Ketterl

Kurz vor Transferschluss am Montagabend hat RB Leipzig mit Justin Kluivert noch die länger gesuchte Alternative für die Offensive verpflichtet. Während der ebenfalls diskutierte Milot Rashica aufgrund einer aus Leipziger Sicht zu hohen Ablöseforderung des SV Werder Bremen nicht in Leipzig gelandet ist, wurde der 21 Jahre alte Niederländer von der AS Rom für ein Jahr ausgeliehen, womit sich auch mit Blick auf die Leihgebühr von einer Million Euro das Risiko in Grenzen hält. Unterdessen macht man sich am Cottaweg aber auch bereits intensive Gedanken über die nächsten Transferperioden.

Natürlich nicht ohne Grund, droht dann doch etwa der Abgang von Dayot Upamecano, der sich im zurückliegenden Sommer noch verhindern hat lassen. In einem knappen Jahr aber ist davon auszugehen, dass der französische Nationalspieler von einer Ausstiegsklausel Gebrauch machen und den Verein für festgeschriebene 40 Millionen Euro verlassen wird.

Mit dem 18 Jahre alten Kroaten Josko Gvardiol, dessen Verpflichtung von Dinamo Zagreb für nächstes Jahr bereits perfekt gemacht wurde, steht der potentielle Nachfolger für Upamecano indes schon fest.

Szoboszlai im Fokus vieler Top-Klubs

Darüber hinaus ist davon auszugehen, dass die Leipziger Verantwortlichen weitere hochveranlagte Akteure fest im Blick haben. In diese Kategorie fällt sicherlich Dominik Szoboszlai von Red Bull Salzburg, der längst in den Notizbüchern aller großen Klubs steht. Der 19-jährige Mittelfeldspieler, der trotz seines jungen Alters bereits zehn A-Länderspiele für Ungarn bestritten hat, wird über kurz oder lang in einer Top-Liga landen. Und allem Anschein nach hat wieder einmal Leipzig die besten Karten im Werben um einen Salzburger Shooting-Star.

Laut einem Bericht der "Sport Bild" ist sogar ein Winterwechsel von Szoboszlai nach Leipzig 'sehr gut möglich'. Denkbar, dass die Personalie auch davon abhängt, ob der österreichische Meister die Gruppenphase der Champions League übersteht, in der Salzburg unter anderem auf den FC Bayern München trifft. Falls nicht, könnte Szoboszlai in der Tat schon im Januar den Schritt zu einem größeren Verein machen.