RB Leipzig: Randal Kolo Muani im Blick?

Randal Kolo Muani
Offenbar ein Thema in Leipzig: Randal Kolo Muani.
Foto: imago images / PanoramiC
24.12.2020 - 06:49 | von Johannes Ketterl

Mit dem in allen Belangen überzeugenden und letztlich auch nie gefährdeten 3:0-Sieg beim FC Augsburg hat RB Leipzig am Dienstag den Sprung ins Achtelfinale des DFB-Pokals geschafft und liegt damit an Weihnachten in allen Wettbewerben auf Kurs. Damit das auch so bleibt, haben sich die Roten Bullen für das neue Jahr bereits mit Dominik Szoboszlai verstärkt, der für rund 20 Millionen Euro von Red Bull Salzburg kommt und eine weitere Alternative für das offensive Mittelfeld darstellt.

Im Sturm hoffen die Verantwortlichen um Trainer Julian Nagelsmann unterdessen, dass die beiden Neuzugänge des Sommers mit etwas Verspätung doch noch einschlagen. Während Hee-Chan Hwang, den eine Corona-Infektion schwer erwischt hat und der schon zuvor mit Verletzungsproblemen zu kämpfen hatte, nach der kurzen Weihnachtspause einen neuen Anlauf starten soll, benötigt Alexander Sörloth nach Einschätzung vieler Beobachter schlichtweg Erfolgserlebnisse, um seine Qualitäten konstant abrufen zu können.

Das wäre auch deshalb wichtig, damit mit Yussuf Poulsen dem Stürmer Nummer eins zumindest ab und an eine Verschnaufpause gewährt werden kann. Der dänische Nationalspieler könnte künftig möglicherweise auch verstärkt von Youngster Dennis Borkowski etwas entlastet werden, der sich zuletzt näher an die Mannschaft heranarbeiten konnte.

Vier Scorer-Punkte in der laufenden Saison

Oder kommt womöglich sogar noch ein neuer Stürmer? Zumindest laut dem Portal "footmercato.net" ist das nicht ausgeschlossen. Denn demnach hat Leipzig wie auch der Club Brügge Randal Kolo Muani vom FC Nantes auf dem Radar. Der 22-Jährige, der in der laufenden Saison der Ligue 1 in 16 Spielen zwei Tore erzielt und zwei weitere vorbereitet hat, wäre mit seinen 1,87 Metern ähnlich wie Poulsen und Sörloth ein großgewachsener Stürmer, der auch als alleinige Spitze spielen kann und damit zum von Nagelsmann meist praktizierten System passen würde.

Da der Vertrag von Kolo Muani nur noch bis 2022 läuft, würde sich Nantes mutmaßlich damit beschäftigen, sollten lukrative Offerten ins Haus flattern.