Sorgen um Mateu Morey trüben die Dortmunder Freude übers Pokalfinale

Mit großen Schmerzen ausgewechselt: Mateu Morey.
Mit großen Schmerzen ausgewechselt: Mateu Morey.
Foto: IMAGO / Poolfoto
02.05.2021 - 07:00 | von Johannes Ketterl

Mit einem lockeren 5:0-Sieg gegen Holstein Kiel ist Borussia Dortmund am gestrigen Samstag ins Finale um den DFB-Pokal eingezogen. Nachdem der BVB den Endstand schon zur Pause herausgeschossen hatte, hielt sich die Spannung im zweiten Durchgang in Grenzen. Ebenso wie die Freude nach dem Schlusspfiff, denn der im zweiten Durchgang für Lukasz Piszczek eingewechselte Mateu Morey musste nach nur zwölf Minuten und mutmaßlich mit einer schweren Verletzung wieder vom Feld.

Der 21 Jahre alte Spanier blieb bei einem Laufduell unglücklich im Rasen hängen und überstreckte sich dabei das rechte Knie. Während Morey selbst sofort aufschrie, waren seine Mitspieler spürbar mitgenommen. Emre Can verriet nach der Partie, dass mit der Verletzung Moreys eines der Ziele für den zweiten Durchgang verfehlt wurde: "Wir wollten in der zweiten Halbzeit die Kugel laufen lassen und wollten ehrlich gesagt auch, dass sich keiner verletzt. Das ist am Ende dumm gelaufen und extrem bitter für den Jungen, der schon mal eine schwere Knieverletzung hatte."

"Wenn man das gesehen hat und wenn man das vor allem gehört hat, dann tut das extrem weh", erklärte BVB-Trainer Edin Terzic unterdessen auf Nachfrage zu Morey, konnte aber auch noch keine genaue Diagnose mitteilen. Erst am heutigen Sonntag stehen eingehende Untersuchungen an. Dann ist klar, wie schwer es den Außenverteidiger erwischt hat. In dieser Saison dürfte Morey indes kaum mehr auf den Platz zurückkehren.