Verstärkt Celtic-Verteidiger Kristoffer Ajer Leverkusens Abwehr?

Verstärkt Celtic-Verteidiger Kristoffer Ajer Leverkusens Abwehr?
Spielt seit 5 Jahren bei Celtic Glasgow: Der Norweger Kristoffer Ajer —
Foto: IMAGO / Bildbyran
07.06.2021 - 11:52 | von Ben Friedrich

Norwegens Nationalverteidiger Kristoffer Ajer möchte gerne zu einem Verein wechseln, der ihm eine neue internationale Herausforderung bietet. Bayer Leverkusen könnte einer dieser Klubs sein.

Letzten Freitag vermeldete der Scotland Herald, dass Ajer (23) erwartet, dass er im Sommer von Celtic Glasgow weggehen darf. Natürlich für eine entsprechende Ablösesumme, denn er besitzt noch einen Vertrag über ein Jahr.

Der 1,98-m-große Innenverteidiger fühlt nach fünf Jahren bei den „Hoops“ zwar eine große Verbundenheit, aber er spürt, dass eine neue sportliche Herausforderung für seine Entwicklung wichtig ist. „Als ich für Norwegen gespielt habe, habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Qualität der Gegner mich manchmal überrascht hat, deshalb denke ich, dass es für die Zukunft wichtig ist, dass ich in eine bessere Liga komme.“

Aber welcher Klub könnte den kolportierten Preis im zweistelligen Millionenbereich aufbringen? Zunächst war die Rede von Klubs aus mehreren europäischen Ländern. Darunter sind Newcastle United und Norwich City aus England sowie eben Bayer Leverkusen aus der Bundesliga.

Die Werkself schnappte sich bereits Celtics Jeremie Frimpong im Winter und ist mit diesem Neuzugang sehr zufrieden. Ein weiterer Konkurrent ist der AC Mailand, der seit vergangenem Winter an Kristoffer Ajer interessiert ist und mit Jens Petter Hauge einen weiteren Top-Norweger letztes Jahr verpflichtet hatte.

Kristoffer Ajer stammt aus Rælingen und wechselte 2014 aus der Lillestrøm-Jugend zu Start Kristiansand. Als defensiver Mittelfeldspieler wurde er ab 2017 bei Celtic und einer kurzen Leihe zu Kilmarnock mehr als Innenverteidiger eingesetzt. Er beherrscht den Spielaufbau aus der Defensive und kann lange Pässe schlagen.

Bisher bestritt er 193 Spiele (7 Tore und 7 Vorlagen) in der schottischen Premier League und kam 23 Mal für sein Land Norwegen zum Einsatz. Bei Bayer könnte er den zurückgetretenen Benders und Aleksandar Dragovic nachfolgen, der zu Roter Stern Belgrad gewechselt ist. Nun liegt alles Weitere in den Händen von Sportdirektor Simon Rolfes und Geschäftsführer Rudi Völler.