Verstärkt Kasper Junker den 1. FC Union Berlin?

Kasper Junker
Starke Quote in Norwegen: Kasper Junker.
Foto: imago images / Bildbyran
04.01.2021 - 07:52 | von Johannes Ketterl

Mit dem 2:0-Sieg beim SV Werder Bremen hat der 1. FC Union Berlin seine starke Saison auch nach der kurzen Weihnachtspause nahtlos fortgesetzt und ist der Tabelle sogar Platz fünf erobert. Mit bereits 24 Punkten auf dem Konto und 14 Zählern Vorsprung auf die Abstiegszone sieht es für die Eisernen frühzeitig ganz stark nach einem dritten Jahr in der Bundesliga aus - und womöglich ist sogar der ganz große Coup mit der Qualifikation für einen internationalen Wettbewerb drin.

Bemerkenswert ist das bisherige Abschneiden Unions vor allem auch deshalb, weil die Köpenicker wahrlich nicht vom Verletzungspech verschont geblieben sind. Aktuell fallen mit Max Kruse, Joel Pohjanpalo und Anthony Ujah weiterhin drei Angreifer aus, sodass mit Taiwo Awoniyi nur ein echter Mittelstürmer zur Auswahl steht.

Im Wissen um die dünne Personaldecke in vorderster Front deutete Geschäftsführer Oliver Ruhnert am Rande der Partie in Bremen an, dass zeitnah ein neuer Stürmer kommen wird. Ein Kandidat ist dabei nach Informationen der "Bild" offenbar Kasper Junker, der im Herbst wesentlichen Anteil daran hatte, dass der FK Bodø/Glimt überraschend zum ersten Mal norwegischer Meister wurde.

Amtierender Torschützenkönig in Norwegen

In seinen 25 Einsätzen erzielte Junker 27 Treffer und sicherte sich damit auch den persönlichen Titel als Torschützenkönig. Dass Erfolg seinen Preis hat, muss man nun aber auch im hohen Norden Norwegens erkennen, denn Junker plant dem Vernehmen nach den nächsten Karriereschritt und soll in diesem Zusammenhang Union angeboten worden sein.

Der 26 Jahre alte Däne würde offenbar gerne nach Deutschland wechseln, müsste indes aus einem noch bis Ende 2022 laufenden Vertrag herausgekauft werden und dürfte nach der vergangenen Saison nicht ganz billig sein. Möglich, dass auch andere Vereine ihre Fühler ausgestreckt haben, doch in sportlicher Hinsicht hat Union derzeit sicherlich einige, starke Argumente.