VfB Stuttgart: Weiter Bangen um Gonzalez

Nicolas Gonzalez
Nicolas Gonzalez könnte doch in Stuttgart bleiben.
Foto: imago images / Sportfoto Rudel
31.08.2020 - 20:27 | von Johannes Ketterl

Nicolas Gonzalez hat sich mit einigen Aussagen schon im Juli klar positioniert. Der Argentinier ließ trotz des geglückten Rückkehr in die Bundesliga keinen Zweifel daran, den VfB Stuttgart verlassen zu wollen. Und vor wenigen Wochen sah es auch noch so aus, als stünden dem Angreifer zahlreiche Tore offen. Wirklich konkretisiert hat sich das Interesse von verschiedenen Klub aus dem In- und Ausland, die den 22-jährigen auf dem Zettel haben sollen, allerdings nicht.

Weder die Ligakonkurrenten Hertha BSC und Borussia Dortmund noch italienische Vereine von Atalanta Bergamo bis Inter Mailand sind mit einer Offerte in Stuttgart vorstellig geworden. Auch Leeds United nicht, das zwar tatsächlich um Gonzalez geworben, sich aber letztlich für den Spanier Rodrigo Moreno vom FC Valencia entschieden hat.

Und dennoch bleibt die Premier League für Gonzalez offenkundig ein Thema. Nun machen Spekulationen die Runde, der Angreifer könnte vor einem Wechsel zu Brighton & Hove Albion stehen. Hintergrund dieser Gerüchte ist ein Kurztrip von Gonzalez nach Brighton, wo der Argentinier auf einem Foto mit seinem beim Premier-League-Klub unter Vertrag stehenden Landsmann Alexis Mac Allister zu sehen war.

Mislintat schließt Verkauf nicht aus

Prompt brodelte die Gerüchteküche, doch nach Informationen der "Stuttgarter Zeitung" gibt es bislang weder ein Angebot noch eine Anfrage für Gonzalez aus Brighton. Vielmehr wird der 14-fache Torschütze der abgelaufenen Saison am morgigen Dienstag nach zwei trainingsfreien Tagen im Anschluss an das Trainingslager in Kitzbühel wieder zurück im Kreise seiner Stuttgarter Kollegen erwartet.

Allerdings wäre es keine Überraschung, würden die Spekulationen um die Zukunft von Gonzalez noch andauern und erst mit Transferschluss am 5. Oktober enden. "Wenn am 1. Oktober jemand kommt und für Nico oder einen anderen Spieler eine Fabelsumme von 30 Millionen Euro plus auf den Tisch legt - wer soll so etwas ablehnen?", hat VfB Sportdirektor Sven Mislintat für den Fall der Fälle im "Kicker" zumindest schon vorgebaut und deutlich gemacht, dass es keine Frist gebe, nach der definitiv keine Gesprächsbereitschaft mehr besteht.