Wechsel von Adi Hütter zu Borussia Mönchengladbach schon perfekt?

Ausstiegsklausel in Frankfurt: Adi Hütter.
Ausstiegsklausel in Frankfurt: Adi Hütter.
Foto: IMAGO / Sven Simon
12.04.2021 - 12:13 | von Johannes Ketterl

Mit dem 4:3-Sieg am Samstag gegen den VfL Wolfsburg hat Eintracht Frankfurt den nächsten Schritt in Richtung Champions League gemacht. Sofern die SGE ihren aktuellen Vorsprung von sieben Punkten auf Platz fünf verteidigen kann, deutet sich aber immer mehr an, dass nicht Adi Hütter auf der Frankfurter Trainerbank sitzen wird, wenn im Deutsche Bank Park die Hymne der Königsklasse erklingt. Denn der Wechsel des österreichischen Fußball-Lehrers zu Borussia Mönchengladbach zeichnet sich inzwischen schon recht deutlich ab.

Nachdem der "kicker" zunächst noch von sehr weit gediehenen Gesprächen zwischen Hütter und Gladbach berichtet hatte, vermeldet "Bild" nun, dass die Verantwortlichen der Borussia um Manager Max Eberl mit dem Frankfurter Coach auf einen Vertrag über zwei Jahre plus Option geeinigt haben.

Weil Hütters in Frankfurt bis 2023 laufender Vertrag eine Ausstiegsklausel enthält, ist von Seiten der Eintracht keine Zustimmung erforderlich. Mit einer festgeschriebenen Ablöse in Höhe von 7,5 Millionen Euro würde der 2018 von den Young Boys Bern nach Frankfurt gekommene Hütter indes zum teuersten Trainer der Bundesliga-Geschichte. Weil Gladbach freilich seinerseits von Borussia Dortmund fünf Millionen Euro für Marco Rose erhält, hält sich die Nettoinvestition noch in einem überschaubaren Rahmen.

Offiziell geäußert hat sich zu der Personalie allerdings bislang noch niemand. Und vor dem direkten Duell beider Vereine am Wochenende dürfte sich das Interesse an einer Bekanntgabe des Hütter-Wechsels auch in Grenzen halten.