Werder Bremen: Geht Davy Klaassen doch noch?

Davy Klaassen
Von Ex-Klub Ajax umworben: Davy Klaassen.
Foto: imago images / Jan Huebner
29.09.2020 - 06:38 | von Johannes Ketterl

Der 3:1-Sieg am Samstagabend beim FC Schalke 04 hat erst einmal für Ruhe rund um den SV Werder Bremen gesorgt, nachdem die 1:4-Auftaktpleite zuvor gegen Hertha BSC an der Weser schon wieder Krisenstimmung hatte aufkommen lassen. Am Samstag im Heimspiel gegen Arminia Bielefeld winkt den Grün-Weißen nun sogar die Chance, aus einem ordentlichen einen guten Start zu machen und sich erst einmal ein kleines Polster nach unten zu verschaffen.

Dass Aufsteiger Bielefeld aus seinen ersten beiden Spielen bei Eintracht Frankfurt (1:1) und gegen den 1. FC Köln (1:0) vier Punkte eingefahren hat, sollte Werder allerdings eine Warnung sein. Gegen die Arminia wird in jedem Fall volle Konzentration nötig sein, um den erhofften Dreier zu landen.

Ablenkung kann Trainer Florian Kohfeldt so auch in der Spielvorbereitung schon nicht gebrauchen, muss aber damit rechnen, dass in den kommenden Tagen die Personalspekulationen noch einmal Fahrt aufnehmen. Bevor am Montag der Transfermarkt bis zum Winter seine Tore schließt, will und soll Milot Rashica noch verkauft werden. Der kosovarische Nationalspieler, der mindestens 20 Millionen Euro in die Kassen spülen soll, wird nach wie vor vor allem mit Aston Villa in Verbindung gebracht.

Bei Ajax ausgebildet

Während Rashica schon seit Monaten auf der Verkaufsliste steht, gab es zwar um Davy Klaassen zwischenzeitlich auch Gerüchte, doch eigentlich soll der Niederländer als wichtiger Stabilitätsfaktor im Mittelfeld bleiben. Nun aber berichtet die niederländische Tageszeitung "De Telegraaf", dass Ajax Amsterdam offizielles Interesse an einer Verpflichtung Klaassens hinterlegt haben soll.

Der 27-Jährige, der aus der Ajax-Schule stammt und von 2004 bis 2017 für den niederländischen Rekordmeister spielte, wäre dem Vernehmen nach einer Rückkehr in die Heimat gegenüber nicht abgeneigt. Auch Werder würde Klaassen wohl ziehen lassen, sofern die Ablöse stimmt. Ob es in der Kürze der Zeit noch gelänge, gleichwertigen Ersatz zu verpflichten, ist derweil eine andere Frage