Werder-Verteidiger Marco Friedl andernorts im Fokus

Marco Friedl ist zum Leistungsträger avanciert.
Marco Friedl ist zum Leistungsträger avanciert.
Foto: IMAGO / Joachim Sielski
18.02.2021 - 09:07 | von Johannes Ketterl

Nach einer wechselhaften Vorsaison, in der der 22 Jahre alte Österreicher wie die gesamte Mannschaft von Werder Bremen oftmals nicht die beste Figur abgegeben hat, ist Marco Friedl inzwischen aus der grün-weißen Hintermannschaft nicht mehr wegzudenken. Doch damit nicht genug, hat sich Friedl mit konstant guten Leistungen in den vergangenen Monaten doch auch ins Blickfeld anderer Vereine gespielt.

"Dass da einige Klubs draufschauen, ist so. Für junge Innenverteidiger mit starkem linken Fuß gibt es schon einen Markt. Es gibt nicht unzählige Spieler mit seinen Eigenschaften", machte Bremens Manager Frank Baumann nun gegenüber "Bild" kein Geheimnis daraus, dass Friedl auch andernorts Begehrlichkeiten weckt.

Automatisch wird der Defensivmann, der im Sommer 2019 nach vorhergegangener Ausleihe fest vom FC Bayern München verpflichtet wurde, damit auch zu einem Kandidaten für einen Sommertransfer. Weil die Corona-Krise große Löcher in Werders schon zuvor nicht allzu üppig gefüllte Kassen gerissen hat, wird der Verkauf von Spielern wie schon im vergangenen Sommer im Falle von Davy Klaassen wohl unausweichlich sein.

Neben Milot Rashica, Milos Veljkovic und Ludwig Augustinsson gilt in diesem Zusammenhang inzwischen auch Friedl als heißer Kandidat. Zum FC Bayern, der sich zwischenzeitlich mit einer erneuten Verpflichtung beschäftigt hatte und der über eine Rückkaufoption verfügt, wird Friedl allerdings nicht zurückkehren. Die Münchner werden für die linke Abwehrseite, für die Friedl ein Thema war, stattdessen Omar Richards (FC Reading) als Backup für Alphonso Davies unter Vertrag nehmen.