Celtic Glasgow holt seinen Wunschtrainer Ange Postecoglou

Celtic Glasgow holt seinen Wunschtrainer Ange Postecoglou
Trainierte zuletzt die Yokohama F. Marinos aus Japan: Ange Postecoglou —
Foto: IMAGO / Action Plus
11.06.2021 - 09:19 | von Ben Friedrich

Seitdem Neil Lennon vor Saisonende bei Celtic Glasgow zurückgetreten war, suchte der schottische League-Cup-Sieger einen neuen Cheftrainer. Jetzt übernimmt Ange Postecoglou das Amt, das John Kennedy vorübergehend bekleidete.

Um Erzrivale Rangers nicht aus den Augen zu verlieren, muss Celtic wieder zur alten Stärke zurückfinden und die Verantwortlichen im Klub trauen dies dem erfahrenen Australier zu.

Postecoglou (55) bringt Kenntnisse aus seinen Stationen bei der australischen Nationalmannschaft, Melbourne Victory, Brisbane Roar, Panachaiki in Griechenland, South Melbourne und als Jugendtrainer der australischen Nationalteams mit.

Bekannt wurde er als Nationalcoach der Socceroos bei der WM 2014 in Brasilien. Bis zur Quali 2018 trainierte er sie weiter und trat danach seine Tätigkeit in Yokohama an, wo er die J-League gewann.

Er zielt mit seinen Mannschaften auf einen aufregenden, offensiven Fußball-Stil ab.

Zum Amtsantritt sagte er: „Die Chance, die mir gegeben wurde, ist eine der größten Ehrungen im Fußball und die Verantwortung, unseren großartigen Fußballclub in die Zukunft zu führen, ist eine, die ich sehr schätzen werde.“

„Celtic ist einer DER Namen im Weltfußball, daran gibt es keinen Zweifel. Ein Gigant von einem Verein, eine richtige Fußballinstitution und so viel mehr. Echte Geschichte, echte Substanz, echte Authentizität und echte Seele.“

„Ich weiß, dass Celtic für so viele Menschen eine echte Lebenseinstellung ist und ich kenne die Anforderungen, die mit dieser Position einhergehen. Ich bin bereit, alles zu tun, um diese Anforderungen zu erfüllen.“

Die Fans von Yokohama werden über den Verlust von Postecoglou nicht erfreut sein, hat er sich dort doch als „der Boss“ einen Namen gemacht und war sehr beliebt. Auf der anderen Seite muss er den stets Trainer-kritischen Celtic-Fans erst noch beweisen, wohin er ihr Team führen kann.